Transformationsreise VII - Dark Mirrors: Was dein Handy wirklich mit dir macht

Shownotes

In dieser Folge der Transformationsreise sprechen wir über ein Thema, das uns alle betrifft – oft unbewusst: unsere Beziehung zu Bildschirmen. Was früher als „Dark Mirror“ ein bewusst genutztes Werkzeug für Selbsterkenntnis und Intuition war, begleitet uns heute permanent – in Form von Smartphones, Laptops und Fernsehern. Doch was passiert eigentlich in unserem Gehirn, wenn wir auf diese dunklen, reflektierenden Flächen schauen? Warum fühlen wir uns nach dem Scrollen oft anders – unruhiger, vergleichender oder erschöpfter? Und was bedeutet das besonders für Menschen mit sensiblerem Nervensystem, wie z. B. bei MS? In dieser Folge erfährst du: • warum Bildschirme dich in einen empfänglichen Zustand bringen

• wie unbewusste Gedanken und Vergleiche entstehen

• weshalb es nicht um Verzicht, sondern um Bewusstsein geht

• wie du deine Aufmerksamkeit und Energie wieder zu dir zurückholst ✨ Plus: persönliche Einblicke und alltagstaugliche Impulse für einen bewussteren Umgang mit deinem Handy.


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Der Podcast, der von meiner Reise in ein freies, selbstbestimmtes und gesünderes Leben erzählt. Sei gespannt und erfahre, wie auch du in deine Wohlfühlwelt eintauchen kannst.

Ich bin Birthe und die Stimme hinter diesem Podcast.

Geboren und aufgewachsen bin ich in Hannover. Schon bevor ich im Alter von 16 Jahren für ein prägendes Highschool-Jahr nach Texas gehen sollte, war klar: Ich will mal was mit Reisen machen. Gesagt, getan. Nach dem Abi machte ich eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau, legte später noch ein Eventmanagement-Studium obendrauf.

Touristik, Gastronomie, Hotellerie, Event… Das war 25 Jahre meine glitzernde Partywelt, mein zu Hause. Meine eigene kleine Eventagentur, die ich seit 2012 führte dann meine Krönung. Verliebt, verlobt, verheiratet…lebe ich seit 2003 in Bayern mit Mann und Kindern.

Dies die glänzende Seite meiner Medaille. Aber es gab auch eine andere: Diagnose einer Autoimmunerkrankung (Multiple Sklerose), Panikattacken, gescheiterte Beziehungen, Jobverluste und immer wieder gesundheitliche Herausforderungen.

Und finally: Die Covid-Welle… meine Chance für einen Neubeginn! Über das Empfehlungsmarketing hat sich mir das Riesenfeld der Persönlichkeitsentwicklung aufgetan. Da bin ich hängengeblieben. In 2024 durfte ich meine Ausbildung zum Holistic LifeCoach und MindBodyPractitioner abschließen.

Ich freue mich, heute Frauen mit Multipler Sklerose (MS) auf ihrem Weg zu einem ganzheitlich gesunden, kraftvollen Leben zu begleiten – mit Klarheit, Balance und einer starken Vision für die Zukunft.

Du fragst dich vielleicht:

  • Wie kann ich mein Leben mit MS aktiv und selbstbestimmt gestalten?
  • Wo ist mein Platz, wenn plötzlich alles anders ist?
  • Wie finde ich zurück zu meiner Energie, meinen Träumen – zu mir?

Dann bist du hier goldrichtig.
In meinem Podcast und meiner Arbeit bei RyvaNova unterstütze ich dich mit Coaching, Tools und Community – damit du dich wieder selbst an erste Stelle setzt.

Für ein Leben in Balance.
Mit Leichtigkeit.
Und ganz nach deinen eigenen Vorstellungen. 💛

💫 Mehr über mich & meine Angebote findest du hier:
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Ich freu mich auf dich!
Deine Birthe
🌀 Gründerin von RyvaNova – The Global MS Movement

Transkript anzeigen

00:00:00: (Transkribiert von TurboScribe. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge

00:00:02: von Way2Wellness und willkommen zu einer neuen Folge

00:00:06: unserer Transformationsreise.

00:00:09: Heute sind wir schon bei Teil sieben angekommen

00:00:10: und vielleicht ist das einer der subtilsten, aber

00:00:14: kraftvollsten Teile bisher.

00:00:16: Es geht nämlich um etwas, das wir jeden

00:00:18: Tag nutzen, ohne es wirklich zu hinterfragen.

00:00:21: Unsere Aufmerksamkeit und vor allem unsere Beziehung zu

00:00:26: Bildschirmen.

00:00:28: Und ich verspreche dir, nach dieser Folge wirst

00:00:30: du dein Handy wahrscheinlich kurz anders anschauen.

00:00:33: Also, wir starten mit dem Begriff des Dark

00:00:37: Mirrors.

00:00:38: Der Begriff Dark Mirror klingt erst mal mystisch,

00:00:42: fast ein bisschen so wie aus einer anderen

00:00:44: Welt, aber tatsächlich haben dunkle Spiegel eine lange,

00:00:47: lange, lange reale Geschichte.

00:00:50: Schon in alten Kulturen, zum Beispiel in Mittelamerika

00:00:52: oder auch im antiken Griechenland, wurden dunkle, reflektierende

00:00:56: Oberflächen bewusst genutzt.

00:00:59: Oft waren sie aus Obsidien, Vulkanglas, aus poliertem

00:01:03: Stein oder eben aus dunklem Wasser.

00:01:07: Diese Spiegel waren aber keine Alltagsgegenstände, sondern sie

00:01:11: waren Werkzeuge.

00:01:13: Sie waren Werkzeuge für Virtuale, für Selbsterkenntnis, für

00:01:19: das Gebet oder auch für innere Bilder.

00:01:23: Sie wurden benutzt für Führung und für Intuition.

00:01:28: Und man hat sie eben nicht einfach benutzt,

00:01:30: sondern man ist ihnen eigentlich begegnet, in einer

00:01:34: tollen Umgebung, in einem besonderen Raum und mit

00:01:37: einer ganz, ganz klaren Intuition und einer klaren

00:01:40: Intention.

00:01:43: Und ganz wichtig, diesen Kontakt hat man bewusst

00:01:48: gesucht und bewusst wieder beendet.

00:01:51: Ich sage mal so, wie wenn du einen

00:01:52: Beichtstuhl betrittst.

00:01:54: Du gehst bewusst rein, legst deine Beichte ab,

00:01:57: gehst bewusst wieder raus.

00:01:59: Und der Dark Mirror wurde als so ein

00:02:02: Raum genutzt.

00:02:03: Er hat keine eigene Macht.

00:02:05: Er verstärkt nur das, was ihm begegnet.

00:02:09: Und jetzt wird es spannend.

00:02:11: Denn im Grunde genommen haben wir genau diese

00:02:14: Spiegel, diese Dark Mirror heute immer bei uns

00:02:17: und um uns herum.

00:02:19: Wir haben sie in unserer Hosentasche, auf dem

00:02:21: Schreibtisch, im Wohnzimmer, in der U-Bahn.

00:02:26: Wieso nennen sie nur anders?

00:02:28: Heute ist es das Smartphone, der Laptop, der

00:02:31: Fernseher, jede Art von Bildschirm letzten Endes.

00:02:35: Aber bevor sie angehen, sind sie genau das.

00:02:39: Sie sind dunkel, reflektierend und offen.

00:02:45: Und jetzt kommt der überaus interessante Teil.

00:02:49: Wenn du, das ist wissenschaftlich bewiesen, deinen Blick

00:02:53: auf eine dunkle, reflektierende Oberfläche legst, dein Blick

00:02:57: darauf fällt, passiert etwas ganz Natürliches in deinem

00:03:00: System.

00:03:02: Dein Gehirn wechselt den Zustand.

00:03:05: Dein analytischer Teil wird leiser und du gleitest

00:03:09: eher in Zustände, die so ähnlich sind oder

00:03:12: die wir auch kennen aus Meditation, Hypnose und

00:03:16: tiefer Entspannung.

00:03:18: Das bedeutet also, du wirst empfänglicher und offener,

00:03:24: aber du wirst auch beeinflussbarer.

00:03:28: Und genau hier liegt der entscheidende Unterschied zu

00:03:30: früher.

00:03:32: Früher wurden diese Dark Mirror mit einer Intention

00:03:37: aufgerufen.

00:03:37: Da wurde gesagt, ich möchte dieses Ritual machen,

00:03:40: weil ich eine bestimmte Situation lösen möchte oder

00:03:43: ich möchte mir selbst begegnen.

00:03:45: Heute machst du das oder machen wir das

00:03:47: aus Gewohnheit.

00:03:50: Es gibt eine ganz interessante Geschichte aus meiner

00:03:53: Kindheit, die ich lange nicht verstanden habe, das

00:03:59: aber heute mache.

00:04:00: Meine Mutter hatte eine riesengroße Allergie gegen offen

00:04:04: herumstehende Fernseher.

00:04:06: Sie konnte das nicht leiden, wenn der Fernseher

00:04:08: plakativ im Wohnzimmer war, schon sowieso nicht stand,

00:04:11: da stand bei uns nämlich kein Fernseher.

00:04:13: Und wir hatten den in der Diele, aber

00:04:15: der musste immer in einem geschlossenen Schrank sein.

00:04:17: Das heißt, den musste man zumachen können, diesen

00:04:19: Schrank.

00:04:22: Und das habe ich lange natürlich nicht verstanden.

00:04:25: Heute kann ich das natürlich verstehen oder auch

00:04:29: ein bisschen eher schon, gerade jetzt im Hinblick

00:04:33: auf diese Dark Mirror, weil du immer diese

00:04:36: Präsenz von diesem dunklen Bildschirm hast.

00:04:40: Und du wirst auch immer wieder getriggert, das

00:04:42: anzumachen.

00:04:42: Das ist ja genauso mit dem Handy.

00:04:44: Wenn es neben dir liegt, guckst du hundertprozentig

00:04:46: mehr rein.

00:04:48: Und wenn du dein Handy zum Beispiel nicht

00:04:52: mit ins Schlafzimmer nimmst, schaust du auch nicht

00:04:54: mehr abends drauf und morgens als erstes.

00:04:56: Ich habe das lange, lange gemacht.

00:04:58: Ich habe das gar nicht ins Schlafzimmer mitgenommen.

00:05:00: Jetzt muss ich es aus bestimmten Gründen machen,

00:05:03: weil mein Sohn einfach einen Alarm hat, den

00:05:06: ich hören muss.

00:05:06: Mein Sohn ist leider Diabetiker geworden.

00:05:10: Nichtsdestotrotz liegt es nicht an meinem Nachttisch, sondern

00:05:12: ziemlich weit unten auf dem Boden in der

00:05:14: Ecke unter einem Tisch.

00:05:16: Und ich finde das so wertvoll, eben nicht

00:05:19: morgens gleich da rein zu glotzen und abends

00:05:21: das als letztes zu haben.

00:05:22: Und wir haben da auch ziemlich strenge Regeln

00:05:24: hier bei uns zu Hause.

00:05:25: Wird auch rigoros abends das WLAN ausgeschaltet, weil

00:05:29: ich einfach selbst an mir gemerkt habe, wie

00:05:34: mein Nervensystem auf Bildschirmzeit reagiert, was sich bei

00:05:38: mir verändert.

00:05:39: Ich bin gereizter, ich komme nicht gut ins

00:05:41: Schlaf rein und vor allen Dingen auch bei

00:05:43: den Kindern.

00:05:43: Und gerade wenn du MS hast, bist du

00:05:46: noch viel schneller in so einer Reizüberflutung und

00:05:48: dann in der Erschöpfung, die du gar nicht

00:05:49: mehr spürst, weil du ja immer wieder durch

00:05:52: diese Impulse, die du bekommst, und das ist

00:05:54: eben nicht nur das Blaulicht, das schalten wir

00:05:55: inzwischen ja alle ganz brav aus abends.

00:05:57: Nein, es sind einfach die Reize und die

00:06:00: Sensibilität ist bei uns noch stärker.

00:06:02: Und wenn du wirklich merkst, wie oft du

00:06:05: scrollst und guckst und gar nicht mehr weißt,

00:06:08: wie lange du das schon machst, dann weißt

00:06:09: du, es ist an der Zeit, was zu

00:06:11: verändern.

00:06:13: Also es sind genau diese offenen Zustände, wenn

00:06:18: wir da einmal drin sind, wenn wir diesen

00:06:19: schwarzen Bildschirm angemacht haben.

00:06:23: Und in diesen Zuständen entstehen oft auch unbewusste

00:06:26: Absprachen.

00:06:27: Ganz ganz leise eben, subtil.

00:06:29: Wir merken das ganz häufig nicht.

00:06:31: Das wird natürlich auch ausgenutzt von den Medien,

00:06:33: von der Werbeindustrie, was auch immer.

00:06:37: Und ganz schnell kommen wir eben auch in

00:06:38: so ein Raster, gerade auch bei Social Media.

00:06:41: So sollte ich aussehen.

00:06:43: So sollte mein Leben aussehen.

00:06:46: Ich bin noch nicht genug.

00:06:48: Und das Verrückte ist ja daran, die Gedanken

00:06:51: fühlen sich oft so an, als ob es

00:06:54: unsere eigenen wären.

00:06:57: Aber sie entstehen eigentlich nur, weil wir in

00:07:00: diesem Moment aus diesem schwarzen Bildschirm heraus in

00:07:05: so eine bestimmte Frequenz gewechselt sind, in der

00:07:07: wir ganz offen sind für diese Dinge.

00:07:11: Und ja, ich kann dich eigentlich nur dazu

00:07:16: auffordern, dich einmal ganz ehrlich zu fragen, wie

00:07:20: fühlst du dich eigentlich nach 20 Minuten Scrollen

00:07:23: am Handy?

00:07:25: Was passiert in deinem Körper?

00:07:29: Und was passiert mit deinem Selbstbild?

00:07:33: Ich finde es gruselig.

00:07:34: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe manchmal

00:07:35: sehr unterschiedliche Reaktionen.

00:07:39: Ich versuche wirklich das Scrollen zu minimieren.

00:07:42: Ich scrolle, wenn auch nur Accounts, die ich

00:07:44: kenne.

00:07:44: Ich bin also inzwischen niemand mehr, der fremde

00:07:47: Sachen sich anschaut.

00:07:48: Ich gehe nicht auf diese komischen Explorer-Seiten

00:07:51: und habe weniger Follower, weil ich da nicht

00:07:54: irgendwelche Sachen finde.

00:07:55: Aber das ist mir egal.

00:07:56: Aber selbst wenn ich in meinem Account bin,

00:07:59: gibt es ja schon Menschen oder Situationen oder

00:08:01: Informationen, die mich triggern.

00:08:04: Und es ist gar nicht so häufig dieser

00:08:06: Vergleich, oh, ich möchte auch so sein, sondern

00:08:08: es ist mehr so, oh Gott, was ist

00:08:09: denn das für ein Scheiß?

00:08:09: Was redet der für einen Blödsinn?

00:08:11: Oder schon wieder das und es nervt mich

00:08:14: inzwischen nur noch.

00:08:15: Und wenn ich Social Media nicht auch dafür

00:08:18: nutzen würde, um eben Sachen wie diesen Podcast

00:08:21: bekannt zu machen, weil das halte ich für

00:08:23: ein Medium, was für sowas unheimlich wichtig ist,

00:08:27: dann würde ich es vielleicht gar nicht benutzen,

00:08:30: weil ich inzwischen meistens nur noch genervt davon

00:08:33: bin.

00:08:34: Aber gut, es ist jetzt so und wie

00:08:37: gesagt, es geht hier auch gar nicht darum,

00:08:39: alles wegzulassen.

00:08:41: Es geht nicht um Verzicht, sondern es geht

00:08:43: letzten Endes um Bewusstsein.

00:08:45: Und ja, vielleicht beginnt es ja einfach so,

00:08:48: dass du, bevor du dein Handy entsperrst, einfach

00:08:51: mal einen Moment innehältst und einen Atemzug nimmst

00:08:53: und dich erinnerst, hey, ich gehe jetzt gerade

00:08:57: in einen empfänglichen Zustand und du wählen darfst,

00:09:01: was da hinein darf in dich.

00:09:03: Und auch bewusst wählen, warum du das Ding

00:09:06: jetzt anmachst, das Handy anzumachen, um es anzumachen,

00:09:08: um mal zu gucken, ist halt nicht so

00:09:09: gesund, wie wenn du sagst, okay, ich muss

00:09:12: jetzt hier eine WhatsApp schreiben, danach will ich

00:09:13: noch meine E-Mails lesen und als Drittes

00:09:15: wollte ich mir noch irgendwie ein Pullover bestellen.

00:09:18: Das ist einfach eine ganz andere Intention, mit

00:09:20: der wir dann da reingehen, als wenn wir

00:09:22: sagen, ich mache mal die Glöckse an und

00:09:23: zappe durch und lass mich gerieseln.

00:09:26: Das ist halt immer so ein bisschen die

00:09:29: Ausgangssituation.

00:09:31: Und letzten Endes kann ich nur sagen, was

00:09:35: mir persönlich geholfen hat, das habe ich ja

00:09:37: eben auch schon mit dem Handy erwähnt.

00:09:38: Fernsehen tue ich so gut wie gar nicht.

00:09:40: Ich habe jetzt eine Serie, die ich mit

00:09:41: meiner Tochter gucke.

00:09:42: Wir haben immer so gemeinsam irgendwas, was wir

00:09:44: dann ab und zu schauen.

00:09:46: Auch nicht regelmäßig, aber jetzt ist sie gerade

00:09:49: krank, da haben wir öfter mal eine Folge

00:09:50: geguckt von so einer Ballettserie.

00:09:53: Und ich habe auch eigene Serien, die ich

00:09:56: mal schaue, eine Staffel und dann wieder nicht.

00:09:59: Das sind auch keine langwierigen.

00:10:00: Meine Lieblingsserie geht jetzt zu Ende.

00:10:01: Die neue Staffel ist draußen, Outlander, die letzte

00:10:03: Staffel.

00:10:04: Da bin ich schon ganz traurig.

00:10:05: Die habe ich wirklich in den letzten Jahren

00:10:07: verfolgt, aber das ist auch nicht so häufig.

00:10:10: Ja, es gibt ein paar.

00:10:11: Oder eben wirklich der bewusste Film, den ich

00:10:14: sehen möchte.

00:10:15: Aber scrollen oder selbst Nachrichten und sowas gibt

00:10:18: es bei mir nicht.

00:10:18: Das hat mir auch sehr geholfen, brauche ich

00:10:20: nicht.

00:10:23: Ansonsten ja, am Handy diese bewussten Pausen auch

00:10:25: mal zu machen, wenn du jetzt eben eigentlich

00:10:28: zum Handy greifen würdest, weil du in der

00:10:30: Bahn sitzt oder beim Arzt.

00:10:32: Einfach mal zu sagen, ich mache das heute

00:10:33: nicht.

00:10:35: Ich mache vielleicht mal gar nichts oder ich

00:10:37: lese ein Buch.

00:10:38: Es ist einfach für mich oft deutlich entspannender.

00:10:43: Und jetzt nochmal zum Kontext MS zurück.

00:10:46: Gerade wir mit MS-Diagnose sollten unsere Energie

00:10:52: ja ganz bewusst schützen, weil ich auch das

00:10:54: kann ich bestätigen bei mir, dass ich oft

00:10:57: viel abgespannter war, nachdem ich viel am Telefon

00:11:00: war.

00:11:03: Und auch die Reize sollten für uns reduziert

00:11:05: werden, einfach weil unser Gehirn einfach nochmal ein

00:11:07: bisschen anders arbeitet, beziehungsweise unsere Nerven.

00:11:10: Und genau deswegen muss unser Nervensystem einfach noch

00:11:12: besser reguliert werden und darf nicht so viel

00:11:14: Input von außen haben.

00:11:18: Ja, das zum Thema Dark Mirrors.

00:11:21: Vielleicht der wichtigste Gedanke heute, dass die Spiegel

00:11:25: eigentlich nicht das Problem sind, sondern dass sie

00:11:27: nur das verstärken, was wir mitbringen.

00:11:29: Und das finde ich so spannend.

00:11:31: Und genau deshalb liegt die Kraft eben nicht

00:11:33: im Außen, sondern sie liegt wieder darin, wie

00:11:37: bewusst wir in diese Situation hineingehen oder eben

00:11:41: wie bewusst wir diesen Bildschirm anmachen und wie

00:11:44: bewusst wir auch daraus wieder zurückkommen.

00:11:48: Ich hoffe, es hat dir ein paar Anstöße

00:11:50: gegeben heute, diese Folge.

00:11:52: Ich danke dir, dass du dabei warst.

00:11:54: Und ja, vielleicht nimmst du dir einen kleinen

00:11:56: Moment mit, bevor du das nächste Mal den

00:11:59: Bildschirm einschaltest, einfach mal kurz innezuhalten oder einfach

00:12:03: nur einen Podcast zu hören.

00:12:05: Den kann man nämlich wunderbar ohne Bildschirm hören.

00:12:08: Und vielleicht schaltest du auch nächste Woche wieder

00:12:10: ein.

00:12:10: Würde mich sehr freuen.

00:12:11: Zum Weight Awareness.

00:12:12: Für heute bin ich deine Wirte.

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