Transformationsreise VI - Selbstbestimmung statt blinder Loyalität
Shownotes
In dieser Folge der Transformationsreise sprechen wir über ein Thema, das oft unbemerkt unser Denken und Handeln beeinflusst: Loyalität. Loyalität ist grundsätzlich etwas Wertvolles. Doch es gibt auch eine Form von Loyalität, die wir nie bewusst gewählt haben – Loyalität gegenüber Überzeugungen, Systemen oder Erwartungen, die uns vielleicht sogar schaden. Viele dieser Loyalitäten entstehen durch: • Familie und kulturelle Prägungen • Schule, Religion oder gesellschaftliche Regeln • Medien und wiederholte Narrative • den Wunsch nach Zugehörigkeit und Sicherheit Unser Nervensystem lernt durch Wiederholung. Dinge, die wir immer wieder hören, fühlen sich irgendwann wie Wahrheit an – selbst dann, wenn sie gar nicht zu unserer eigenen Erfahrung passen. Gerade mit einer MS-Diagnose kann dieses Thema besonders relevant sein. Denn oft entstehen neue Loyalitäten gegenüber medizinischen Narrativen, Prognosen oder Rollenbildern, die uns von außen zugeschrieben werden. In dieser Folge lade ich dich ein, innezuhalten und dir ehrliche Fragen zu stellen: • Wo bin ich loyal geblieben, obwohl es mir nicht gutgetan hat? • Wo habe ich mein eigenes Körperwissen ignoriert? • Wo habe ich Loyalität mit Liebe verwechselt? • Wo habe ich zugestimmt, obwohl mein Körper eigentlich Nein gesagt hat? Du bekommst außerdem eine kleine Übung, die dir helfen kann, dein Gefühl für Selbstbestimmung und innere Klarheit wieder zu stärken. Denn Zugehörigkeit bedeutet nicht, dass wir uns selbst verraten müssen. Du darfst deinen eigenen Weg gehen – auch mit einer Diagnose.
Die Transformationsreise geht weiter. Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich sehr, wenn du den Podcast abonnierst oder die Folge mit jemandem teilst, der sie gerade hören sollte.
Der Podcast, der von meiner Reise in ein freies, selbstbestimmtes und gesünderes Leben erzählt. Sei gespannt und erfahre, wie auch du in deine Wohlfühlwelt eintauchen kannst.
Ich bin Birthe und die Stimme hinter diesem Podcast.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Hannover. Schon bevor ich im Alter von 16 Jahren für ein prägendes Highschool-Jahr nach Texas gehen sollte, war klar: Ich will mal was mit Reisen machen. Gesagt, getan. Nach dem Abi machte ich eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau, legte später noch ein Eventmanagement-Studium obendrauf.
Touristik, Gastronomie, Hotellerie, Event… Das war 25 Jahre meine glitzernde Partywelt, mein zu Hause. Meine eigene kleine Eventagentur, die ich seit 2012 führte dann meine Krönung. Verliebt, verlobt, verheiratet…lebe ich seit 2003 in Bayern mit Mann und Kindern.
Dies die glänzende Seite meiner Medaille. Aber es gab auch eine andere: Diagnose einer Autoimmunerkrankung (Multiple Sklerose), Panikattacken, gescheiterte Beziehungen, Jobverluste und immer wieder gesundheitliche Herausforderungen.
Und finally: Die Covid-Welle… meine Chance für einen Neubeginn! Über das Empfehlungsmarketing hat sich mir das Riesenfeld der Persönlichkeitsentwicklung aufgetan. Da bin ich hängengeblieben. In 2024 durfte ich meine Ausbildung zum Holistic LifeCoach und MindBodyPractitioner abschließen.
Ich freue mich, heute Frauen mit Multipler Sklerose (MS) auf ihrem Weg zu einem ganzheitlich gesunden, kraftvollen Leben zu begleiten – mit Klarheit, Balance und einer starken Vision für die Zukunft.
Du fragst dich vielleicht:
- Wie kann ich mein Leben mit MS aktiv und selbstbestimmt gestalten?
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Dann bist du hier goldrichtig.
In meinem Podcast und meiner Arbeit bei RyvaNova unterstütze ich dich mit Coaching, Tools und Community – damit du dich wieder selbst an erste Stelle setzt.
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Ich freu mich auf dich!
Deine Birthe
🌀 Gründerin von RyvaNova – The Global MS Movement
Transkript anzeigen
00:00:00: (Transkribiert von TurboScribe. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge
00:00:02: von Way2Wellness, ich bin's, deine Birte.
00:00:06: Die Transformationsreise geht heute weiter und zwar sind
00:00:08: wir schon im Teil 6 angekommen und heute
00:00:11: möchte ich mit dir über Loyalität sprechen.
00:00:14: Loyalität ist ja erstmal nichts Schlechtes, denkst du.
00:00:17: Und ist es auch nicht.
00:00:17: Es gibt ja die gute Loyalität, wenn man
00:00:19: jemandem gegenüber loyal ist und zu ihm hält,
00:00:22: no matter what.
00:00:23: Aber es gibt auch eine ungesunde Form von
00:00:25: Loyalität und das ist die unbewusste Loyalität.
00:00:29: Oft haben wir diese unbewusste Loyalität Menschen gegenüber,
00:00:33: auch Systemen gegenüber oder Überzeugungen.
00:00:36: Loyalitäten gegenüber Dingen, die wir nie bewusst gewählt
00:00:40: haben und die entstehen durch Familie.
00:00:43: Das ist nun mal meine Familie.
00:00:45: Da ist man loyal.
00:00:47: Kulturen.
00:00:48: Naja, hier macht man das halt so.
00:00:50: Schule.
00:00:52: Ja, aber so habe ich das gelernt.
00:00:54: Religion.
00:00:55: Das steht doch geschrieben in den Schriften.
00:00:59: Medien.
00:01:00: Naja, wenn der das da am ARD sagt
00:01:02: oder am ZDF, dann wird das schon stimmen.
00:01:05: Gesellschaftliche Narrative.
00:01:07: Bei uns in der PIKE wurde das schon
00:01:08: immer so gemacht.
00:01:10: Und unser Nervensystem lernt durch diese Wiederholungen und
00:01:14: vieles von diesen Dingen, was so oft wiederholt
00:01:18: wird, glaubt auch unser Körper und damit ist
00:01:22: es für ihn die Wahrheit.
00:01:26: Und wie du jetzt vielleicht schon rausgehört hast,
00:01:29: gehören viele dieser Loyalitäten oder entstehen viele dieser
00:01:32: Loyalitäten nicht aus Freiheit, sondern sie entstehen ganz,
00:01:35: ganz oft aus Zugehörigkeit, aus Anpassung und teilweise
00:01:39: sogar aus Überleben.
00:01:42: Vielleicht kennst du ja so Sätze wie, so
00:01:45: macht man das eben, das gehört sich so,
00:01:48: sei dankbar, stell dich nicht so an und
00:01:53: plötzlich bist du loyal zu etwas, das dich
00:01:56: eigentlich klein hält, das dich verunsichert oder sogar
00:02:01: gegen dich selbst arbeiten lässt.
00:02:05: Und diese unbewusste Loyalität, die bindet uns halt
00:02:09: manchmal auch an Ängste, ja, die bindet uns
00:02:12: an alte Familienmuster, die nie aufgelöst wurden, eben
00:02:16: auch an, wir haben letzte Folge schon mal
00:02:17: darüber gesprochen, das ist auch ähnlich das Thema,
00:02:20: aber es ist doch nochmal anders, auch kollektive
00:02:23: Verletzungen, es bindet uns daran, es bindet uns
00:02:26: an diese Selbstverleugnung und es bindet uns auch
00:02:30: ganz, ganz oft an Gehorsam statt eigenem Denken.
00:02:35: Und ja, das passiert leider oft unterhalb unserer
00:02:39: bewussten Wahrnehmung.
00:02:43: Ich weiß, dass wir hier in diesem Land
00:02:44: ein großes Thema zum Beispiel damit haben, uns
00:02:47: immer noch für Dinge zu entschuldigen, die in
00:02:50: der Vergangenheit passiert sind und dass wir Menschen,
00:02:53: mich eingeschlossen, obwohl ich schon lange versuche das
00:02:57: aufzulösen, zumindest bei mir, uns dafür verantwortlich fühlen
00:03:02: und, ja, deswegen vielleicht gewisse patriotistische Neigungen nicht
00:03:11: zeigen oder man macht das ja nicht, man
00:03:14: hängt halt nicht die Deutschlandfahne in den Garten.
00:03:16: Die ist inzwischen besser geworden, gerade auch in
00:03:19: Verbindung mit dem Fußball oder anderen sportlichen Aktivitäten,
00:03:22: aber ich weiß noch, als ich Kind war,
00:03:23: wenn du das gemacht hast, ist das schon
00:03:25: fast verpönt gewesen.
00:03:28: In anderen Ländern wird das ganz selbstverständlich geliebt
00:03:31: und ganz ehrlich, die Amerikaner haben nicht weniger
00:03:32: Dreck am Stecken und auch ganz viele andere
00:03:35: nicht.
00:03:35: Das ist jetzt ein sehr plakatives Beispiel, aber
00:03:37: ich möchte dir einfach mal daran, anhand dessen
00:03:40: bewusst machen, wo uns eben diese Loyalitäten unbewusst
00:03:46: immer noch binden, in ganz vielen Dingen.
00:03:50: Oder in der Schule wurde uns aber gesagt,
00:03:52: dass man das so macht.
00:03:53: Mann, wer ist dieser Mann?
00:03:56: Ich muss das nicht so machen.
00:03:57: Du verstehst, was ich meine.
00:03:59: Und ganz wichtig ist eben, gerade wenn du,
00:04:04: so wie ich, eine MS-Diagnose hast, dass
00:04:07: dieses Thema Loyalitäten besonders stark sein kann.
00:04:11: Denn plötzlich gibt es eben noch andere Loyalitäten.
00:04:14: Es gibt die Loyalitäten medizinischen Narrativen gegenüber.
00:04:19: Start ist mit einer Basistherapie, dann kommt eventuell
00:04:23: ein stärkeres Medikament, dann musst du vielleicht auch
00:04:25: mal in die Reha.
00:04:26: Das sind doch diese Klassiker, die wir mitbekommen.
00:04:27: Und beim Schub, Cortison.
00:04:32: Eine Loyalität kann auch eine Prognose sein.
00:04:34: Ja, MS endet dann so.
00:04:36: Also meistens ist es ja ein schubförmiger Verlauf
00:04:38: und dann geht es über in den Providenten
00:04:40: und dann ist so ungefähr auch schon Schicht
00:04:43: im Schacht.
00:04:45: Oder die Erwartungen anderer Menschen.
00:04:49: Ja gut, du wirst eh irgendwann im Rollstuhl
00:04:51: landen.
00:04:51: Wie oft hören wir das, ja?
00:04:54: Vielleicht auch nicht du selbst, aber wie oft
00:04:55: ist das im Raum?
00:04:57: Schwingt das mit?
00:04:59: Oder auch diese Rollenbilder.
00:05:01: Diese MS-schwache Person.
00:05:05: Oder du bist ja jetzt die Kranke.
00:05:07: Du musst jetzt sowieso vorsichtig sein.
00:05:11: Das kannst du wahrscheinlich nicht mehr.
00:05:14: Und manchmal bleiben wir loyal zu diesen Geschichten.
00:05:17: Obwohl unser Innerliches eigentlich sagt, ganz ehrlich, was
00:05:20: habe ich eigentlich damit zu tun?
00:05:22: Das fühlt sich aber jetzt nicht nach meiner
00:05:23: Wahrheit an.
00:05:23: Nur weil langläufig geglaubt wird, dass ein MS
00:05:28: -Diagnostizierter schwach ist oder so.
00:05:30: Ich fühle mich aber gerade gar nicht schwach.
00:05:33: Ich fühle mich auch nicht müde.
00:05:34: Das habe ich zum Beispiel ganz häufig.
00:05:35: Ich habe das eben nicht oft mit der
00:05:37: Fatigue oder jetzt schon lange gar nicht mehr.
00:05:40: Ich bin halt nicht so müde.
00:05:42: Ich habe Kraft.
00:05:44: Ich bin auch geistig immer klar.
00:05:45: Jeder hat andere Einschränkungen.
00:05:47: Dafür kann ich nicht gut laufen.
00:05:48: Im Moment zumindest.
00:05:49: Kann besser werden.
00:05:50: Heißt nicht, dass ich im Rollstuhl lande.
00:05:51: Es kann sich alles verändern und deswegen möchte
00:05:55: ich dir heute ein paar Fragen mitgeben.
00:05:57: Nicht zum Analysieren, sondern einfach mal zum ehrlichen
00:06:00: Hinspüren.
00:06:01: Ganz ehrlich.
00:06:03: Frag dich einmal.
00:06:05: Wo bin ich loyal geblieben, obwohl es mir
00:06:08: wehgetan hat?
00:06:09: Das kann mit der Erkrankung zu tun haben,
00:06:12: muss es aber nicht.
00:06:15: Und das finde ich spannend, weil da geht
00:06:17: es jetzt bei der nächsten Frage, finde ich
00:06:18: sehr auch bei mir zumindest, die MS. Wo
00:06:22: habe ich mein eigenes Wissen über mich selbst
00:06:24: zum Schweigen gebracht?
00:06:26: Ich hatte ganz oft in der Vergangenheit das
00:06:28: Gefühl, dass mir mein Körper was sagen will
00:06:30: und habe mich aber zusehends, vor Jahren noch,
00:06:35: an die Aussagen von Ärzten oder auch von
00:06:39: Menschen in Selbsthilfegruppen oder an dieses Allgemeingültige gehalten
00:06:45: und habe einfach meinen eigenen Körper ignoriert.
00:06:49: Dabei wusste mein Körper schon bei ganz bestimmten
00:06:51: Dingen, das ist nicht mehr gut für dich
00:06:53: oder das passt nicht zu dir.
00:06:57: Spannend, also achte da wirklich mal drauf.
00:06:59: Geh mal wirklich in dich rein, nimm den
00:07:00: Moment und stell dir diese Fragen ganz ernsthaft.
00:07:03: Wo habe ich vielleicht auch manchmal in Beziehungen,
00:07:06: Loyalität mit Liebe verwechselt?
00:07:09: Das ist eben das, was ich am Anfang
00:07:10: sagte, mit diesem Klicken auch oft so.
00:07:13: Wir sind halt immer alle, machen was zusammen.
00:07:18: Ist eigentlich nur das, wo du Bock drauf
00:07:19: hast oder machst das nur, weil es immer
00:07:20: gemacht hast?
00:07:24: Freundschaften.
00:07:25: Liebst du diese Freundin noch oder diesen Kumpel?
00:07:29: Geh mal in dich, weil wir lieben auch
00:07:30: unsere Freunde, wenn es echte sind.
00:07:32: Oder macht ihr nur noch was zusammen, weil
00:07:34: ihr das halt immer gemacht habt?
00:07:37: Und wo habe ich vor allen Dingen, und
00:07:38: das ist nochmal sehr ähnlich, aber ich habe
00:07:41: mir die Frage aufgeschrieben, wo habe ich zugestimmt,
00:07:44: obwohl mein Körper nein gesagt hat?
00:07:45: Das heißt, das passiert uns, glaube ich, sehr
00:07:47: häufig.
00:07:48: Also dein Körper sagt schon, ach ich brauche
00:07:50: jetzt echt eine Pause, ach komm ja, ich
00:07:53: komme noch eben mit.
00:07:54: Ja, wird schon irgendwie gehen.
00:07:56: Und am nächsten Tag gibt es die Quittung.
00:07:59: Manchmal reicht halt einfach schon so ein kleiner
00:08:01: Moment der Ehrlichkeit und das wünsche ich mir
00:08:03: für dich, dass du dir das eben einfach
00:08:05: mal machst.
00:08:06: Und das kannst du in der Meditation machen,
00:08:09: eine Hand aufs Herz legen, whatever.
00:08:11: Oder einfach mal ein paar Schritte gehen und
00:08:13: dir die Fragen nochmal ganz bewusst machen.
00:08:15: Und wenn wir eben beginnen, solche Loyalitäten, Herr
00:08:19: Zungenbrecher, zu hinterfragen, dann wird sich das für
00:08:24: unser Nervensystem ja auch erst mal wieder ungewohnt
00:08:26: anfühlen.
00:08:27: Es ist wieder so, es ist leider, leider
00:08:28: so, dass wir Gewohnheitstiere sind.
00:08:31: Denn Zugehörigkeit war auch für den Menschen immer
00:08:35: überlebenswichtig.
00:08:36: Das ist nämlich auch das nächste Thema.
00:08:39: Dass wir natürlich in der Gemeinschaft vor 2000
00:08:44: Jahren oder wann auch immer nur in der
00:08:48: Gruppe überleben konnten.
00:08:50: Dass der Einsiedler letzten Endes dem Tode geweiht
00:08:52: war, weil er sich nicht alleine gegen wilde
00:08:54: Tiere durchsetzen konnte, weil er, wenn er krank
00:08:56: war, sich nicht allein um sich kümmern konnte
00:08:58: und keine Verpflegung hatte und so weiter.
00:09:00: Das heißt, da waren wir immer auf den
00:09:01: anderen angewiesen.
00:09:02: Aber ist das heute noch so?
00:09:04: Klar brauchen wir ein soziales Umfeld, klar brauchen
00:09:06: wir Austausch.
00:09:07: Aber ist die Gruppe, in der du bist,
00:09:09: noch die, die passt?
00:09:11: Ich tue mich deswegen sehr, sehr schwer mit
00:09:13: MS-Selbsthilfegruppen.
00:09:15: Ich war in einer einzigen.
00:09:16: Das war eine Neuerkrankengruppe.
00:09:17: Danach habe ich es gemieden.
00:09:18: Ich habe mir da noch mal eine angeschaut
00:09:20: und gesagt, nee, das bin ich nicht.
00:09:21: Da wird die ganze Zeit nur über Krankheiten
00:09:23: gesprochen und über, um Gott, was könnte sein
00:09:26: und was soll ich dann tun?
00:09:27: Tue ich mich sehr schwer damit.
00:09:29: Du wirst dich wundern, weil ich habe ja
00:09:30: die Riva Nova gegründet, aber die Riva Nova
00:09:32: ist anders.
00:09:34: Da geht es um positives Feedback.
00:09:37: Und am Anfang hatte ich ein paar Frauen
00:09:38: in der Gruppe, die auch da angefangen haben,
00:09:41: über diese Themen zu reden.
00:09:42: Und das habe ich nie unterbunden.
00:09:45: Ich habe einfach nicht darauf reagiert.
00:09:47: Und die sind dann schleichend auch aus der
00:09:48: Gruppe rausgegangen, weil sie sich da wahrscheinlich nicht
00:09:50: wohlgefühlt haben.
00:09:51: Weil man eben nicht den ganzen Tag darüber
00:09:52: sprach, was nicht mehr geht.
00:09:53: Oder ich fühle mich so scheiße.
00:09:56: Sondern ich fördere mehr diese Mentalität.
00:10:00: Ich darf.
00:10:01: Ich kann bei mir bleiben und trotzdem dazugehören.
00:10:06: Und genau das Gleiche darf eben auch mein
00:10:08: Körper lernen.
00:10:11: Und sag du doch mal innerlich zu deinem
00:10:16: Körper.
00:10:16: Mein Körper, du bist sicher.
00:10:19: Du musst nicht im Überlebensmodus leben.
00:10:23: Ich darf unterscheiden.
00:10:24: Ich darf wählen.
00:10:25: Ich darf dazugehören, ohne mich selbst zu verraten.
00:10:28: Und dann wähle bewusst die Gruppe, in die
00:10:29: du gehst.
00:10:31: Und was ich eigentlich eben noch sagen wollte,
00:10:33: bin ich gerade ein bisschen unabgekommen, weil meine
00:10:35: Notiz ein bisschen anders war.
00:10:37: In der Riva Nova ist es auch so,
00:10:39: dass ich fördere, dass Menschen aus freier Entscheidung
00:10:44: eben sagen, okay, ich brauche jetzt die Unterstützung.
00:10:49: Aber sich nicht im Kollektiv anschließen, weil alle
00:10:52: jammern.
00:10:52: Und das ist ein Riesenunterschied.
00:10:54: Das ist ein Riesenunterschied.
00:10:57: Und heute möchte ich dich einfach mal einladen,
00:11:00: die nächsten 24 Stunden zu beobachten.
00:11:03: Momente, in denen du nicht automatisch zustimmst, mach
00:11:08: das mal ganz bewusst.
00:11:10: Momente, in denen du kurz innehältst, wirklich nochmal.
00:11:14: Moment, will ich das wirklich?
00:11:16: Will ich da jetzt wirklich hingehen?
00:11:19: Möchte ich die Aufgabe übernehmen?
00:11:21: Und Momente, in denen dein Körper sich leichter
00:11:24: anfühlt.
00:11:24: Vielleicht, weil du einfach gesagt hast, nee, mach
00:11:26: ich nicht.
00:11:27: Und das sind oft die ersten Zeichen.
00:11:29: Das ist wieder die ersten Zeichen, dass sich
00:11:31: was löst.
00:11:32: Und zwar löst sich etwas von den Loyalitäten.
00:11:37: Und ich bin gespannt, was das mit dir
00:11:41: macht.
00:11:41: Die Transformationsreise geht auf jeden Fall noch weiter.
00:11:44: Die geht noch eine ganze Weile weiter.
00:11:45: Wir werden es vielleicht mal unterbrechen irgendwann für
00:11:47: ein Interview.
00:11:47: Aber es geht aktuell weiter.
00:11:49: Und ich finde es ganz wichtig, denn wenn
00:11:52: du ganz, ganz bewusst mitarbeitest, kann das unheimlich
00:11:55: viel mit dir machen.
00:11:56: Das ist wie ein kleines Coaching im Podcast.
00:11:59: Ich freue mich deswegen sehr, wenn du nächste
00:12:02: Woche auch wieder dabei bist im Way2Wellness.
00:12:05: Und für heute bin ich deine Bete.
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