Der Windigo in uns – warum „mehr“ uns nicht heilt

Shownotes

In dieser Folge von Way to Wellness nehme ich dich mit in ein Kapitel, das mich tief berührt hat: den Windigo-Mythos aus dem Buch Braiding Sweetgrass von Robin Wall Kimmerer. Der Windigo ist eine Gestalt aus den Geschichten der Anishinaabe – ein Wesen des unersättlichen Hungers, das in Zeiten von Mangel, Kälte und Isolation entsteht. Doch der Windigo ist mehr als ein Mythos. Er beschreibt ein inneres Prinzip, das wir auch heute noch kennen: das Gefühl, dass es nie genug ist. Ich spreche darüber, - warum der Windigo als Symbol für Überlebensmodus und chronischen Stress verstanden werden kann

  • was positive Feedbackschleifen mit Erschöpfung, Entzündung und Autoimmunerkrankungen zu tun haben
  • weshalb der Körper nicht „gegen sich arbeitet“, sondern versucht zu überleben
  • und was Heilung jenseits von Selbstoptimierung bedeuten kann

Diese Folge ist eine Einladung, den Blick zu weiten – weg vom Kampf, hin zu Regulation, Maß und dem, was uns wirklich nährt: Sicherheit, Rhythmus und Verbindung.

Der Podcast, der von meiner Reise in ein freies, selbstbestimmtes und gesünderes Leben erzählt. Sei gespannt und erfahre, wie auch du in deine Wohlfühlwelt eintauchen kannst.

Ich bin Birthe und die Stimme hinter diesem Podcast.

Geboren und aufgewachsen bin ich in Hannover. Schon bevor ich im Alter von 16 Jahren für ein prägendes Highschool-Jahr nach Texas gehen sollte, war klar: Ich will mal was mit Reisen machen. Gesagt, getan. Nach dem Abi machte ich eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau, legte später noch ein Eventmanagement-Studium obendrauf.

Touristik, Gastronomie, Hotellerie, Event… Das war 25 Jahre meine glitzernde Partywelt, mein zu Hause. Meine eigene kleine Eventagentur, die ich seit 2012 führte dann meine Krönung. Verliebt, verlobt, verheiratet…lebe ich seit 2003 in Bayern mit Mann und Kindern.

Dies die glänzende Seite meiner Medaille. Aber es gab auch eine andere: Diagnose einer Autoimmunerkrankung (Multiple Sklerose), Panikattacken, gescheiterte Beziehungen, Jobverluste und immer wieder gesundheitliche Herausforderungen.

Und finally: Die Covid-Welle… meine Chance für einen Neubeginn! Über das Empfehlungsmarketing hat sich mir das Riesenfeld der Persönlichkeitsentwicklung aufgetan. Da bin ich hängengeblieben. In 2024 durfte ich meine Ausbildung zum Holistic LifeCoach und MindBodyPractitioner abschließen.

Ich freue mich, heute Frauen mit Multipler Sklerose (MS) auf ihrem Weg zu einem ganzheitlich gesunden, kraftvollen Leben zu begleiten – mit Klarheit, Balance und einer starken Vision für die Zukunft.

Du fragst dich vielleicht:

  • Wie kann ich mein Leben mit MS aktiv und selbstbestimmt gestalten?
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Dann bist du hier goldrichtig.
In meinem Podcast und meiner Arbeit bei RyvaNova unterstütze ich dich mit Coaching, Tools und Community – damit du dich wieder selbst an erste Stelle setzt.

Für ein Leben in Balance.
Mit Leichtigkeit.
Und ganz nach deinen eigenen Vorstellungen. 💛

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Ich freu mich auf dich!
Deine Birthe
🌀 Gründerin von RyvaNova – The Global MS Movement

Transkript anzeigen

00:00:00: (Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge

00:00:02: von Way2Wellness.

00:00:04: Ich bin's, dein Wirte.

00:00:07: Heute möchte ich mit euch über ein Buch

00:00:09: sprechen, was ich gerade lese.

00:00:11: Ein Buch, was ich auf Englisch lese und

00:00:13: meine Mama liest das gleiche gerade auf Deutsch.

00:00:16: Das habe ich ihr aber geschenkt.

00:00:17: Und ja, es ist ganz witzig, wenn man

00:00:19: sich so zwischen den Teilen begegnet.

00:00:22: Also fühlt sich cool an irgendwie.

00:00:24: Und heute möchte ich dir ein Kapitel daraus

00:00:26: vorstellen, das mich wirklich tief berührt hat.

00:00:29: Es stammt aus dem Buch Braiding Sweetgrass von

00:00:32: Robin Wall Kimmerer, einer Wissenschaftlerin, Botanikerin und indigenen

00:00:38: Denkerin, die auf einzigartige Weise, finde ich, Naturwissen,

00:00:43: Spiritualität und Systemdenken verbindet.

00:00:46: Das ist wirklich, wirklich spannend, diese Frau.

00:00:48: Und das Kapitel, was ich euch vorstellen möchte,

00:00:51: ist das Kapitel vom Vindigo.

00:00:55: Kennst du das Gefühl, dass etwas in dir

00:00:59: ständig mehr will?

00:01:01: Mehr Sicherheit, mehr Kontrolle, mehr Tempo, mehr Durchhalten

00:01:07: und gleichzeitig ist diese leise Erschöpfung natürlich darunter,

00:01:11: gerade bei uns im Essland, das Gefühl, dass

00:01:14: es eigentlich nicht mehr braucht, sondern vielleicht einfach

00:01:19: was ganz anderes.

00:01:20: Genau von diesem inneren Zustand handelt eben diese

00:01:23: heutige Folge.

00:01:24: Und ich möchte dich mitnehmen in ein Bild,

00:01:26: in eine Geschichte, in einen Mythos, der überraschend

00:01:30: viel über unser modernes Leben erzählt.

00:01:33: Und es stammt eben aus diesem Buch Braiding

00:01:34: Sweetgrass, ich glaube es heißt Süßgrasflechten auf Deutsch,

00:01:38: von Robin Wall Kimmerer, einer indogenen Frau aus

00:01:43: den USA.

00:01:46: Und ich werde auch später ein bisschen noch

00:01:47: von ihrem Stamm erzählen.

00:01:48: Und es ist eben die Geschichte von Vindigo.

00:01:52: Der Vindigo ist ein Mythos.

00:01:56: In der Erzählung der Anishinaabe, das ist der

00:01:58: Stamm, aus dem die Frau kommt, der kommt

00:02:00: aus dem Norden der USA.

00:02:03: Es gibt verschiedene Ecken, wo der inzwischen angesiedelt

00:02:07: ist.

00:02:07: Also im Staat New York ist sie ansässig,

00:02:10: da sind die Anishinaabe nicht.

00:02:11: Der ist ursprünglich aus dem heutigen Oregon und

00:02:14: sind aber, wie gesagt, durch verschiedene Themen, das

00:02:18: kommt auch in dem Buch vor, in diesen

00:02:22: Bereich im Staat New York gezogen.

00:02:24: Und in den Erzählungen der Anishinaabe ist der

00:02:26: Vindigo ein Wesen, das in Zeiten großer Not

00:02:30: erscheint.

00:02:31: In Hungerwintern, in Kälte, in Isolation.

00:02:34: Du kannst dir vorstellen, da oben am Nordpazifik,

00:02:36: Nordwestpazifik, da gibt es richtig bittere Winter, ähnlich

00:02:40: wie in Kanada auch.

00:02:42: Und da haben diese Stämme natürlich auch eine

00:02:44: ganze Menge auszustehen gehabt.

00:02:46: Und dann, wenn die Vorräte aufgebraucht sind und

00:02:49: das Überleben fragil wird, dann kommt der unersättliche

00:02:52: Vindigo.

00:02:54: Je mehr er frisst, desto größer wird sein

00:02:57: Hunger.

00:02:58: Diese Geschichten, die waren keine Märchen, um Kinder

00:03:02: zu erschrecken.

00:03:03: Sie waren Überlebenswissen.

00:03:05: Und sie sollten Grenzen schützen und die Gemeinschaft

00:03:08: bewahren.

00:03:10: Und in diesen Geschichten der Anishinaabe ist der

00:03:12: Vindigo auch kein Tier.

00:03:14: Er wird also nicht geboren, sondern er wird

00:03:16: gemacht.

00:03:17: Und das finde ich so spannend.

00:03:19: Ein Mensch, der unter extremen Bedingungen seine Selbstbegrenzung

00:03:24: verliert.

00:03:25: Ein Mensch, dessen Hunger so groß wird, dass

00:03:28: er andere verschlingt.

00:03:29: Also Kannibalismus.

00:03:30: Und durch seinen Biss wiederum neue Vindigos erschafft.

00:03:34: Das hat mich wiederum an die Vampire erinnert.

00:03:37: Das Entscheidende ist, der Vindigo hat ein Herz

00:03:39: aus Eis.

00:03:40: Das heißt, er hat keine Gefühle.

00:03:44: Robin Wollkimmer holt ihn aus diesem Mythos wirklich

00:03:46: ins Menschliche.

00:03:47: Und der Vindigo ist eben nur ein Monster

00:03:51: der draußen.

00:03:53: Sondern er ist wirklich ein inneres Prinzip.

00:03:56: Das zu verstehen, das ist so spannend allein.

00:03:58: Was da schon für ein Wissen auch in

00:03:59: diesen Anishinaabe oder in den Naturvölkern einfach da

00:04:06: war.

00:04:07: Was wir so ganz oft auch übergehen.

00:04:08: Und ein Teil von uns, der glaubt, dass

00:04:10: mehr irgendwann genug sein könnte.

00:04:13: Das ist dieses innere Prinzip.

00:04:15: Geboren aus Angst.

00:04:17: Geboren aus Mangel und aus dem Verlust von

00:04:19: Beziehung und Wärme.

00:04:21: Was da in diesen Wintern war.

00:04:23: Und Robin Wollkimmer macht was ganz Entscheidendes.

00:04:26: Sie zieht eben diese Parallele von Mythos und

00:04:31: Menschlichem.

00:04:33: Und in der Sprache der Systemwissenschaft beschreibt der

00:04:35: Vindigo sogar eine positive Feedbackschleife.

00:04:38: Was ist das?

00:04:39: Das heißt, mehr Hunger führt zu mehr Konsum.

00:04:42: Mehr Konsum erzeugt noch mehr Hunger.

00:04:45: Stabile Systeme funktionieren anders.

00:04:47: Sie brauchen ausgleichende Kreisläufe, Grenzen, Pausen, Gegenseitigkeit.

00:04:52: Nachhaltigkeit entsteht nicht durch Wachstum, sondern durch Balance.

00:04:56: Wie bei uns allen.

00:04:57: Und deswegen möchte ich auch die Brücke zur

00:04:59: Autoimmunerkrankung schlagen.

00:05:00: Wenn das jetzt alles so ein bisschen kryptisch

00:05:01: stand, denke ich, würde es sich jetzt für

00:05:03: dich so ein bisschen aufklären.

00:05:05: Als ich dieses Kapitel gelesen habe, musste ich

00:05:07: nämlich sofort an Autoimmunerkrankungen denken.

00:05:11: Nicht, weil der Vindigo irgendwie krank ist, sondern

00:05:13: weil er eigentlich ein System beschreibt, das zu

00:05:15: lange im Überlebensmodus feststeckt.

00:05:18: Ein System ohne Bremse.

00:05:20: Viele Frauen mit Autoimmunerkrankungen, insbesondere natürlich auch mit

00:05:23: MS, beschreiben nämlich genau das.

00:05:26: Nicht nur körperliche Symptome, sondern einen tiefen inneren

00:05:30: Hunger.

00:05:30: Einen Hunger nach Sicherheit, nach Ruhe, nach Zugehörigkeit.

00:05:36: Und in der Schulmedizin heißt es ja ganz

00:05:38: oft, das Immunsystem greift deinen eigenen Körper an.

00:05:42: Doch was, wenn der Körper nicht zerstören will,

00:05:45: sondern überleben?

00:05:46: Was, wenn er nicht zu aggressiv ist, sondern

00:05:48: zu lange überfordert war?

00:05:51: Chronischer Stress, Daueranspannung, keine Echtpausen.

00:05:55: Auch das sind eben positive Feedbackschleifen.

00:05:58: Und Stress erzeugt Entzündung und Entzündung verstärkt den

00:06:01: Stress.

00:06:01: Du bist also wirklich immer wieder in diesen

00:06:03: Feedbackschleifen drin.

00:06:05: Und ein System, letzten Endes ist das, das

00:06:10: vergessen hat, wie sich Sättigung anfühlt.

00:06:12: Wann ist genug?

00:06:15: Das kennt auch unser System ganz oft eben

00:06:18: nicht.

00:06:18: Und dieser innere Vindigo, der zeigt sich bei

00:06:21: Autoimmun oft als so eine Art permanentes über

00:06:25: sich hinausgehen.

00:06:26: Funktionieren statt spüren.

00:06:27: Finde ich richtig wichtig.

00:06:29: Habe ich auch lange gemacht.

00:06:30: Einfach funktioniert.

00:06:31: Fehlende Grenzen, das ist auch schwierig, die zu

00:06:34: definieren.

00:06:35: Immer wieder aufs Neue müssen wir das machen.

00:06:37: Das Gefühl, nie genug zu sein.

00:06:39: Ich habe mich ganz oft ausgebremst.

00:06:42: Ich will so viel mehr machen.

00:06:43: Das reicht doch nicht, was ich mache.

00:06:45: Und das eben nicht aus Egoismus, sondern aus

00:06:47: Anpassung.

00:06:49: Und der Körper lernt einfach ein Muster, dass

00:06:52: er nicht mehr selbst stoppen kann.

00:06:54: Das ist so.

00:06:55: Oder auch der Mensch an sich.

00:06:56: Nicht nur der Körper.

00:06:57: Auch unser Geist, finde ich, lernt dadurch ein

00:06:58: Muster.

00:07:00: Und letzten Endes heißt Heilung eben, dem Vindigo

00:07:04: keine Nahrung zu geben.

00:07:05: Das ist in dieser Geschichte so vom Vindigo.

00:07:08: Das heißt, wenn du den Vindigo nicht fütterst,

00:07:10: dann wird er immer kleiner, kleiner, kleiner, kleiner.

00:07:13: Und letzten Endes sagen diese alten Lehren ja

00:07:16: sinngemäß, sieh das Dunkle, erkenne seine Macht und

00:07:20: gib ihm keine Nahrung.

00:07:22: Übertragen auf Heilung bedeutet, dass letzten Endes Regulation

00:07:27: statt Kontrolle, also Pausen machen statt Puschen, Sicherheit

00:07:31: schaffen, Sicherheit für den Körper, Sicherheit für den

00:07:35: Geist statt Selbstoptimierung und Beziehungen pflegen statt Isolation.

00:07:44: Und ganz wichtig auch nochmal, es geht nicht

00:07:46: darum, mehr Energie zu erzeugen, sondern die Energie,

00:07:50: die du hast und wir haben alle eine

00:07:51: wundervolle Energie und kriegen die auch ganz oft

00:07:53: von außen, aber die halten zu lernen, zu

00:07:58: halten zu lernen, was wir haben.

00:08:01: Und nochmal zurück zum Buch, Robin Roy Kimmerer

00:08:04: beschreibt Orte, an denen man die Spuren des

00:08:07: Vindigo auch wirklich sieht.

00:08:10: Heute, in der heutigen Zeit, wir sehen vergiftete

00:08:14: Flüsse, wir sehen ausgebeutete Landschaften und industrielle Leere,

00:08:18: dort wo früher wunderschöne Wälder waren, wo die

00:08:20: Urvölker gelebt haben und wo der Vindigo nicht

00:08:26: gefüttert wurde.

00:08:27: Und das alles, was wir da sehen, um

00:08:29: das auch nochmal systemkritisch zu sagen, das ist

00:08:32: eben nicht aus der Not entstanden.

00:08:34: Die großen Chemiefabriken sind nicht aus der Not

00:08:36: entstanden, sondern aus der Gier, aus der Gier

00:08:38: des Menschen.

00:08:41: Und das erinnert wiederum daran, dass der größte

00:08:44: Vindigo, also das größte Fressmonster, wenn du so

00:08:47: willst, nicht da draußen lebt, sondern es lebt

00:08:51: in Systemen, in ganz vielen Systemen, in denen

00:08:54: wir hier gerade unterwegs sind.

00:08:56: Und letzten Endes lebt es manchmal eben auch

00:08:59: in uns oder im Menschen.

00:09:00: Das heißt, es ist nie von außen, sondern

00:09:03: es kommt immer alles, ist immer alles von

00:09:05: innen nach außen.

00:09:10: Und letzten Endes geht es darum, zurückzukehren zu

00:09:17: dem, was uns nährt.

00:09:19: Vielleicht ist Heilung auch nicht immer mehr zu

00:09:23: suchen.

00:09:24: Mache ich auch gerne.

00:09:25: Ich habe auch immer wieder nach neuen Therapien,

00:09:27: immer wieder was Neues, immer wieder ein neues

00:09:28: Tool.

00:09:30: Sondern wirklich mal dazu erinnern, was uns wirklich

00:09:32: nährt.

00:09:33: Das sind nämlich die Gemeinschaft und unsere Beziehungen

00:09:36: in der Familie, im Freundeskreis, back to the

00:09:41: roots so ein bisschen, wie früher, mit der

00:09:43: Oma ein paar Stunden sitzen.

00:09:45: Die Oma ist ja nicht mehr da, aber

00:09:46: du weißt, was ich meine.

00:09:48: Der Rhythmus, der Rhythmus der Jahreszeiten.

00:09:51: Circa Jahren leben, mit der Sonne aufstehen, mit

00:09:55: dem Sonnenuntergang ruhig werden, den Winter Winter sein

00:10:00: lassen, die Ruhe schätzen und leben, im Sommer

00:10:04: dann mehr rauszugehen.

00:10:07: Und das Dritte ist das Maß.

00:10:10: Wir können heutzutage zu jeder Zeit hier in

00:10:14: den westlichen Ländern 24x7 uns fast alles zu

00:10:17: essen kaufen, zu trinken kaufen.

00:10:20: Wir können permanent und ich meine permanent mit

00:10:24: Nachrichten versorgt werden, können uns ablenken, können Filme

00:10:28: schauen, Videos schauen, ins Internet gehen.

00:10:32: Es gibt keine äußere Begrenzung mehr und genau

00:10:35: das ist das Thema.

00:10:38: Wir sind dafür verantwortlich, das Maß zu setzen

00:10:41: und die Grenzen zu setzen, ob mit Erkrankung

00:10:44: oder ohne.

00:10:44: Und das finde ich so spannend.

00:10:47: Und wenn dich dieses Thema berührt hat, dann

00:10:50: lege ich dir dieses Buch wirklich von Herzen

00:10:52: ans Herz.

00:10:53: Braiding Sweetgrass, Süßgrasflechten von Robin Boyd-Kimmerer.

00:10:56: Ich habe es selbst empfohlen bekommen von einer

00:10:58: ganz tollen Frau, die auch schon mal hier

00:11:00: im Podcast war, von der lieben Lisa.

00:11:01: Lisa, falls du das hörst.

00:11:03: Vielen Dank, Lisa Kaiser.

00:11:07: Und ja, dem möchte ich auch danken, und

00:11:09: zwar, dass du mir heute gelauscht hast, auch

00:11:10: wenn es jetzt vielleicht ein bisschen anders war

00:11:15: als sonst, aber mir war das wichtig, das

00:11:16: mit dir zu teilen, denn ich versuche aus

00:11:19: allem, was ich tue, aus jedem Buch, was

00:11:21: ich lese, auch aus jedem Clip, den ich

00:11:24: schaue, weil ich auch wirklich nur ganz bewusst

00:11:26: schaue.

00:11:27: Ich schaue, ich seppe nicht oder dass ich

00:11:29: was mitnehme daraus, weil sonst ist es verschwendete

00:11:32: Lebenszeit in meinen Augen.

00:11:34: Und ja, herzlichen Dank, dass du gelauscht hast.

00:11:37: Ich freue mich, wenn du auch nächste Woche

00:11:38: wieder dabei bist, und für heute bin ich

00:11:40: deine Birte.

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