Mehr als Wellness: Ayurveda bei Autoimmunerkrankungen
Shownotes
In dieser Folge von Way to Wellness spreche ich mit Louiza Brose Schwick, Ayurveda-Expertin, Anti-Aging-Spezialistin und Ambassador der renommierten Ayurveda-Klinik Ayush Prana in Kerala, Indien. Louiza teilt ihre persönliche und tief berührende Geschichte: Nach einem schweren Unfall in ihren Zwanzigern galt sie aus westlich-medizinischer Sicht als austherapiert. Doch anstatt sich mit dieser Diagnose abzufinden, folgte sie ihrem inneren Ruf – und fand im Ayurveda nicht nur körperliche Stabilisierung, sondern einen völlig neuen Zugang zu Heilung, Achtsamkeit und innerer Balance. In unserem Gespräch sprechen wir über Ayurveda als ganzheitliche Medizin – jenseits von Wellness und kurzfristiger Entspannung. Es geht um Zeit, Tiefe und die Bereitschaft, dem Körper wirklich zuzuhören. Louiza erklärt, warum Ayurveda niemals standardisiert arbeitet, wie individuell Behandlungen angepasst werden und weshalb besonders Menschen mit Multipler Sklerose und anderen Autoimmunerkrankungen von diesem Ansatz profitieren können. Diese Folge ist eine Einladung, Gesundheit neu zu denken: als Zusammenspiel von Body, Mind & Soul, getragen von Bewusstsein, Eigenverantwortung und Vertrauen in die Selbstregulationskräfte des Körpers.
Mehr zu Louiza Brose Schwick Instagram (persönlich): @louizabrose Instagram (Business): @ayurveda.und.mehr Website: www.ayurveda-und-mehr.com Louiza begleitet Interessierte einfühlsam auf dem Weg in die ayurvedische Medizin und bietet Orientierung für alle, die sich für einen Aufenthalt oder eine Konsultation in einer spezialisierten Klinik in Indien interessieren.
Der Podcast, der von meiner Reise in ein freies, selbstbestimmtes und gesünderes Leben erzählt. Sei gespannt und erfahre, wie auch du in deine Wohlfühlwelt eintauchen kannst.
Ich bin Birthe und die Stimme hinter diesem Podcast.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Hannover. Schon bevor ich im Alter von 16 Jahren für ein prägendes Highschool-Jahr nach Texas gehen sollte, war klar: Ich will mal was mit Reisen machen. Gesagt, getan. Nach dem Abi machte ich eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau, legte später noch ein Eventmanagement-Studium obendrauf.
Touristik, Gastronomie, Hotellerie, Event… Das war 25 Jahre meine glitzernde Partywelt, mein zu Hause. Meine eigene kleine Eventagentur, die ich seit 2012 führte dann meine Krönung. Verliebt, verlobt, verheiratet…lebe ich seit 2003 in Bayern mit Mann und Kindern.
Dies die glänzende Seite meiner Medaille. Aber es gab auch eine andere: Diagnose einer Autoimmunerkrankung (Multiple Sklerose), Panikattacken, gescheiterte Beziehungen, Jobverluste und immer wieder gesundheitliche Herausforderungen.
Und finally: Die Covid-Welle… meine Chance für einen Neubeginn! Über das Empfehlungsmarketing hat sich mir das Riesenfeld der Persönlichkeitsentwicklung aufgetan. Da bin ich hängengeblieben. In 2024 durfte ich meine Ausbildung zum Holistic LifeCoach und MindBodyPractitioner abschließen.
Ich freue mich, heute Frauen mit Multipler Sklerose (MS) auf ihrem Weg zu einem ganzheitlich gesunden, kraftvollen Leben zu begleiten – mit Klarheit, Balance und einer starken Vision für die Zukunft.
Du fragst dich vielleicht:
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Ich freu mich auf dich!
Deine Birthe
🌀 Gründerin von RyvaNova – The Global MS Movement
Transkript anzeigen
00:00:00: (Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Way2Wellness. Heute freue ich mich
00:00:07: besonders, dass ich wieder eine Gästin begrüßen darf und zwar die liebe Luisa. Luisa Brose-Schwick
00:00:13: ist Expertin für Ayurveda, für Anti-Aging und sie ist aber auch Ambassador für eine Klinik in
00:00:22: Indien, die mit Ayurveda arbeitet und speziell mit Menschen mit Multiple Sklerose und anderen
00:00:29: Autoimmunerkrankungen. Und genau darüber haben wir uns auch kennengelernt, aber dazu später mehr.
00:00:34: Jetzt erst mal herzlich willkommen, Luisa. Hallo Peter, vielen Dank für die Einladung. Ich freue
00:00:40: mich sehr, hier zu sein und bin sehr gespannt auf unser Gespräch und was wir über Ayurveda oder
00:00:45: Sonstiges besprechen können. Ich freue mich total, dass du da bist und ich habe es ja gerade schon
00:00:50: kurz erwähnt, wir haben uns über die Klinik kennengelernt, für die du Ambassador bist.
00:00:55: Ayush Prana heißt die Klinik. Sie befindet sich in Kerala in Indien und du hattest mich damals
00:01:02: über eine Facebook-Gruppe eingeladen, an einem Webinar über diese Klinik teilzunehmen, weil diese
00:01:07: Klinik sich nun mal auf Menschen mit Multiple Sklerose und anderen Autoimmunerkrankungen
00:01:11: spezialisiert hat. Ich fand das Webinar sehr, sehr spannend. Ich fand es ganz toll, was wir
00:01:17: da über die Klinik erfahren haben und ich denke, da kommen wir später auch nochmal darauf zu. Aber
00:01:22: ich würde jetzt natürlich wahnsinnig gerne mehr über Luisa erfahren. Magst du dich einfach mal
00:01:28: kurz vorstellen, wie kommst du zu Ayush Prana? Wie kommst du zu dem, was du machst?
00:01:33: Genau, sehr, sehr gerne. Ich bin Luisa und lebe jetzt in der Schweiz. Das ist mein fünftes Land
00:01:40: und das ist sicherlich ein Land meiner Wahl, wo ich gerne bleiben möchte. Wobei ich jetzt immer
00:01:45: mehr Verbindungen natürlich auch durch meine Ausbildung zur Ayurveda-Medizin, Heilpraktikerin
00:01:50: nach Indien spüre, weil dort natürlich dieser Ursprung liegt. Auch wenn wir hier in Europa
00:01:56: wunderbare Zentren haben und Ausbildungsmöglichkeiten, ist es natürlich immer wieder spannend,
00:02:02: auch diesen Ursprung direkt in Indien zu erfahren. Und so bin ich dann auch irgendwann nach Indien
00:02:08: oder nach Kerala in Ayush Prana gekommen. Eigentlich ziemlich zufällig. Das war bereits
00:02:16: vor 17 oder 18 Jahren, nein 16 Jahren, 2010 bin ich zum ersten Mal nach Ayush Prana gegangen. Und
00:02:26: zwar hatte ich zwei Jahre zuvor einen Unfall gehabt und habe meine Wirbelsäule gebrochen und
00:02:32: habe natürlich die Zeit sehr, sehr gut genutzt. Ich bin sehr, sehr dankbar, wie mich auch hier
00:02:36: in Europa die Medizin behandelt hat, die westliche Medizin. Ich habe mit sehr guten Spezialisten
00:02:43: zusammen damals für meinen Wiederaufbau arbeiten dürfen und sie haben wirklich sehr viel gemacht.
00:02:48: Aber irgendwann war dieser Weg ausgeschöpft oder ich war nach westlichem Verständnis austherapiert
00:02:54: und habe einfach gesagt bekommen, jetzt darf ich mich freuen, dass ich überhaupt laufen kann. Und
00:02:59: das habe ich tatsächlich und das war's. Ich war damals Mitte 20 und hatte gedacht, ich kann mir
00:03:09: nicht vorstellen, dass dann nicht noch mehr geht. Und durch meinen Stiefvater habe ich über diese
00:03:14: Klinik erfahren, weil er in dieser Klinik bereits auch schon ein paar Mal gewesen ist und den Doktor
00:03:19: persönlich kennengelernt hat noch in Deutschland, als er in Deutschland gearbeitet hat, der Arzt
00:03:24: Dr. Prashant. Und ich habe erfahren, dass er mit Multiple Sklerose arbeitet. Ich hatte keine
00:03:33: Multiple Sklerose, habe ich jetzt auch nicht, aber meine Symptome nach dem Wirbelsäulenbruch waren
00:03:39: sehr, sehr ähnlich. Ich hatte Blasenschwäche, ich hatte Gleichgewichtsprobleme, ich habe Muskelschwäche
00:03:46: gehabt und generell mein ganzes Nervensystem und auch Stützapparat war eigentlich nicht intakt.
00:03:56: Sie waren sehr geschwächt und ich habe gespürt, mein Körper ist doch noch jung, da muss doch
00:04:01: etwas passieren. Ich hatte nichts zu verlieren und dachte, ich gehe mal einfach hin. Ich war
00:04:07: damals Studentin und ich hatte Zeit und dachte, ich nehme mir gerade zwei Monate Zeit und bleibe
00:04:14: dort vor Ort, was wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen in meinem Leben war, weil ich dort
00:04:20: nicht nur meine Gesundheit verbessert habe, sondern wirklich für mich diese Sicht eröffnet hat, dass
00:04:28: der Körper eigentlich noch so viele andere Prozesse kennt und sich dadurch verbessern kann,
00:04:35: als das, was ich bis anhin kannte. Und das war wunderbar. Und so gesehen bin ich 2010 dann in
00:04:42: die Klinik zum ersten Mal gekommen, ohne allzu große Erwartungen ehrlich gesagt, weil ich wusste,
00:04:47: die Klinik spezialisiert sich eigentlich auf etwas anderem als Bild und dennoch mit Offenheit und
00:04:54: gutem Gefühl, da kann was gehen. Und genau so ist das geschehen. Mittlerweile war ich jetzt
00:05:00: ein paar Mal wieder in der Klinik, das letzte Mal dieses Jahr. Genau vor einem Jahr, im Januar 2025,
00:05:14: war ich dort wieder für fast 40 Tage und wieder genießen dürfen. Spannend. Ist das der Weg, wo du
00:05:22: in deinem Wohlbefinden gestartet bist, wo du auch angefangen hast, dich mit Ayurveda, mit Anti-Aging,
00:05:29: mit solchen Themen zu beschäftigen? Weil du hast mir erzählt, du bist im Erstberuf in der
00:05:33: Computerbranche tätig, du hast damals studiert. War das so ein einschneidendes Erlebnis, dass du gesagt
00:05:39: hast, ich möchte auch mehr in die Richtung gehen? Ich würde sagen, dass dieser alternative Weg schon
00:05:45: viel früher gestartet hat, also durch meine Mama auch. Ich war schon diejenige, die in den 90ern
00:05:50: angefangen hat, Yoga zu machen, wo das zumindest bei uns noch damals, ich habe in Russland in den
00:05:55: 90ern gelebt, noch überhaupt kein Thema war. Sie hat sich auch mit Ernährung, mit Meditationen,
00:06:00: Spannungstechniken beschäftigt und das war alles so mein Umfeld. Also dass sie mir auch schon zu
00:06:06: meinem Abi, da war ich 19, Yoga Lehrerausbildung geschenkt hat. Da hat sich dieser Weg schon fast
00:06:14: bewusst eigentlich angefangen. Aber letztendlich durch den Unfall und durch diese Veränderung in
00:06:25: der Klinik, startete ein tieferer Prozess. Das Yoga oder alles, was dazu gehört zu diesem
00:06:33: alternativen Weg, würde ich jetzt mal so sagen, was ihr so sagt. Alternativ ist der hier in Indien.
00:06:40: Der normale, genau, da ist das was. Wir machen Alternativ-Früchte.
00:06:45: Das ist der Weg, genau. Da habe ich es verstanden, dass es nicht nur Wellness ist,
00:06:50: dass es nicht nur relaxen, genießen oder den Körper schön aufbauen, sondern es geht wirklich
00:06:57: um eine tiefe Arbeit, also von innen den Körper aufbauen und auch mit der Psyche arbeiten,
00:07:03: die natürlich dazu gehört. Und noch mehr bewegte mich eigentlich das Ganze auch zum Anti-Aging,
00:07:12: was eigentlich mit Ayurveda sehr, sehr viel zu tun hat, weil Ayurveda ist ja eigentlich die
00:07:18: Präventivmedizin per se oder dem Anti-Aging haben wir auch sehr, sehr viel damit zu tun,
00:07:23: um diesen Alterungsprozess hier irgendwie aufzuhalten, sage ich jetzt mal. Und ich habe
00:07:29: gemerkt, dass durch den Unfall und durch die ganzen Auswirkungen des Unfalls bin ich plötzlich
00:07:35: mit Mitte 20 im Körper einer 80-Jährigen gelandet. So habe ich mich damals gefühlt,
00:07:40: weil ich konnte kaum ein Stockwerk ohne anzuhalten, ohne Unterstützung zu bekommen,
00:07:47: hochlaufen. Ich hatte sehr viel Ruhe gebraucht. Ich brauchte immer etwas, um mich festzuhalten,
00:07:54: weil ich einfach immer aus dem Gleichgewicht geraten bin. Ich habe kaum geschlafen,
00:07:59: weil meine Blase sich ungefähr acht bis zehn Mal pro Nacht gemeldet hat. Also man kann sich
00:08:05: vorstellen, jahrelang in so einem Rhythmus zu leben, bringt natürlich einen Körper an seine Grenzen.
00:08:14: Ich habe es äußerlich gemerkt, dass ich wirklich deutlich älter ausgesehen habe. Und ich habe
00:08:20: gedacht, das ist ja nur die Oberfläche. Was passiert dann innen? Wahrscheinlich auch alle
00:08:24: meine Organe. Die ganzen Körpersysteme sind einfach nicht da, wo sie mit Mitte 20 oder
00:08:31: dann später mit 30 auch sein sollten. Und das hat mich natürlich sehr dazu gebracht, mich genau
00:08:37: mit den Körperprozessen zu beschäftigen, zu sagen, gut, wenn es Mechanismen gibt,
00:08:41: die gewisse Prozesse ausschalten oder entschleunigen oder beschleunigen, wie im Sinne des Alters,
00:08:48: dann muss es doch auch Mechanismen geben, wo ich entgegenwirken kann. Und so habe ich mich
00:08:53: auf die Suche gemacht. Und ja, da gab es dann viele Stufen vom Face Fitness bis zu Epigenetik
00:09:00: und Ayurveda, wo ich jetzt wirklich sehr, sehr genieße, diese tiefen Prozesse zu erfahren und
00:09:06: letztendlich von innen nach außen zu arbeiten. Wobei die Arbeit eigentlich von außen nach innen
00:09:12: angefangen hat. Am Anfang, natürlich als junge Frau, die äußerliche Schicht ist mir sehr
00:09:17: beschäftigt, die dachte, oh Gott, nein, ich möchte jetzt nicht schon bald wie eine ganz alte
00:09:21: Frau aussehen. Und erst dann habe ich eigentlich entdeckt, nein, der Weg für mich geht zumindest
00:09:28: von innen nach außen. Wenn ich innen alles richte, wenn ich ganze Prozesse wieder organisiere,
00:09:36: wie sie eigentlich im harmonischen Zustand funktionieren sollten, dann sehe ich das auch
00:09:42: an meinem Gesicht, an meinem Äußeren automatisch. Absolut, absolut. Ja, wunderschön,
00:09:48: weil es uns auch wieder zeigt, wie das alles zusammengehört. Body, Mind und Soul ist einfach
00:09:55: nicht trennbar. Es ist nicht unabhängig voneinander zu betrachten. Und das sagt ja
00:10:01: auch Ayurveda aus. Und du hast ja eben schon kurz gesagt, Dr. Prashant hat auch eine große Rolle
00:10:07: gespielt in deiner Reise. Deine Mutter hat eine Rolle gespielt. Gab es noch jemanden,
00:10:11: der dich inspiriert hat, der dich motiviert hat, in diese Richtung zu starten? Ich würde
00:10:20: jetzt sagen, einfach das Leben hat mich wirklich sehr schön dahin geleitet. Und es gab immer wieder
00:10:25: Menschen, die genau aus dieser Richtung kamen und mich ermutigt haben. Das waren aber auch die
00:10:33: Menschen, die gar nichts mit Ayurveda zu tun haben, wie zum Beispiel mein letzter Besuch nach
00:10:38: meinem Unfall und Operation und allem beim hiesigen westlichen Mediziner, der mir gesagt hat,
00:10:46: wir können für sie nichts mehr tun. Das war hart direkt, aber genau das leitete mich dahin.
00:10:53: Deswegen bin ich sehr, sehr dankbar auch für diese Erfahrungen, dass man gewisse Grenzen erreicht,
00:10:59: um neue Türen zu öffnen, um vielleicht weitere Grenzen zu suchen oder festzustellen,
00:11:05: dass es grenzenlos ist. Denn Ayurveda ist wirklich grenzenlos, wenn man da anfängt,
00:11:09: diese zu studieren. Ich weiß es jetzt ehrlich gesagt gar nicht. Alles zusammen hat wunderbar
00:11:17: gespielt und gepasst. Jedes Ereignis, jeder Moment hat mich darin bestätigt.
00:11:26: Ja, und du hast natürlich auch selbst wahrscheinlich diese Offenheit einfach
00:11:30: besessen oder musst du ja haben, dass du dich darauf eingelassen hast. Ich kann mir vorstellen,
00:11:33: dass es auch genügend Menschen gibt, die nach so einer Diagnose, wir können nichts mehr für sie
00:11:38: tun, die Hände in den Schoß legen und in der Depression verfallen. Aber du hast diesen inneren
00:11:45: Kämpfergeist und hast gesagt, nein, da muss es noch mehr geben, da gibt es noch mehr. Und hast
00:11:49: dann die richtigen Menschen gehabt, die dich darin bestärkt haben. Das ist sehr, sehr schön.
00:11:56: Ob es vielleicht auch Genetik oder...
00:11:59: Es wären viele Faktoren gewesen. Es ist wunderschön. Gab es denn etwas,
00:12:06: was du gesagt hast, was du für dich lernen musstest? Was musstest du mit deinem Körper machen? Was
00:12:13: musstest du mit deiner Psyche machen, um erstmal überhaupt in der Klinik auch Fortschritte zu
00:12:19: machen, als du da das erste Mal warst? Was waren das für Prozesse?
00:12:24: Ich glaube, der erste wichtige Umbruchzeitpunkt war eigentlich noch bevor ich in die Klinik
00:12:30: gegangen bin, sondern mein Unfall passierte mir im Ausland, in Thailand. Ich lag dort erstmal in
00:12:36: der Klinik und wurde auch dort wunderbar betreut. Alles bestens. Aber es gab, ich glaube, ungefähr
00:12:43: zwei oder drei Tage, wo man nicht sicher war, ob ich jemals laufen kann. Das war natürlich
00:12:54: erschreckend. Ich war alleine im Ausland. Ich hatte diesen Gedanken, welchen ich noch mit
00:13:00: niemandem geteilt habe. Ich habe gespürt, ich habe die Wahl, entweder mir ganz, ganz viele
00:13:08: Gedanken zu machen, alle anzurufen, mich auszuheulen oder in der Stille zu bleiben und
00:13:15: das anzunehmen. Ich glaube, für mich war das sehr, sehr entscheidend, wirklich diese Stille,
00:13:22: mich für diese Stille zu entscheiden und zu sagen und wirklich mit dem Herzen zu spüren,
00:13:27: das ist jetzt so, das nehme ich an. Und auch wenn in diesem Fall das Schlimmste passieren sollte,
00:13:34: dass ich in einem Rollstuhl lande, für mich das Schlimmste damals, dass auch dann mein
00:13:41: Leben weitergeht und ich werde Freude daran finden. Ich denke, dieser Moment hat ganz viel
00:13:48: Energie gespart, um nicht darin zu investieren, oh mein Gott, was mache ich jetzt? Ich muss
00:13:54: mir eine neue Wohnung nehmen und was arbeite ich denn jetzt? Ich werde wahrscheinlich niemals Kinder
00:13:58: bekommen oder heiraten können, was auch immer für Gedanken im Kopf durchgehen. Ich glaube,
00:14:04: gerade diese Energie, die ich damals noch zur Verfügung hatte, ging in die Heilung. Und ich
00:14:10: denke, diese Stille in diesem Moment oder dieses Annehmen und nicht dagegen kämpfen,
00:14:17: weil der Kampf braucht ja unglaublich viel Energie, sondern das Zulassen spart die Energie
00:14:24: für das Nötige. Und mit dieser Einstellung, sie wurde mir geschenkt, ich habe sie nicht
00:14:30: extra irgendwo herausgelesen oder angenommen. Ich habe danach dann ganz viele tolle Bücher in
00:14:35: diese Richtung lesen dürfen. Aber in dem Moment habe ich es einfach angenommen und ich glaube,
00:14:41: diese Einstellung hat mir immer wieder geholfen, in den Momenten, wo ich dachte, jetzt ist es schon
00:14:47: wieder so, dass man hier nichts weitermachen kann. Und dann gab es doch noch eine Möglichkeit,
00:14:52: vielleicht nicht sofort, vielleicht Jahre später, aber es gab sie. Wunderschön. Würdest du sagen,
00:14:58: es war dein schwerster Moment, deine größte Herausforderung bislang? Ja, wahrscheinlich schon.
00:15:07: Ehrlich gesagt, der schwierigste Moment war, meine Mama anzurufen und das ihr zu berichten.
00:15:14: Kann ich mir vorstellen. Mit Anfang, Mitte 20 ist man ja auch noch in einem ganz anderen Verhältnis.
00:15:19: Da ist man ja noch mehr Tochter als wie du jetzt ja auch Mama. Und ja, das kann ich mir vorstellen.
00:15:25: Aber du hast so viel daraus gelernt, alleine aus dieser kleinen Episode, die du jetzt gerade mit
00:15:30: uns geteilt hast. Das finde ich sehr bemerkenswert. Wie hat sich denn dein ganzes Leben seitdem
00:15:35: verändert? Bist du ein achtsamerer Mensch geworden durch den Unfall? Bist du anders im
00:15:41: Umgang mit Menschen, mit dir selbst? Erzähl doch mal ein bisschen. Ganz bestimmt, ganz bestimmt.
00:15:46: Ja, weil die Situation wahrscheinlich bei jeglicher Diagnose oder das ist jetzt, denke ich mal,
00:15:51: nicht nur mein Fall. Man muss ja, man ist ja gezwungen auf gewisse Dinge dann zu achten. So
00:15:57: ganz simpel, oder? Ich nehme jetzt das Beispiel der schwachen Blase. Ich bin immer auf in diesem
00:16:05: wachen Zustand gewesen. Oh, bekomme ich jetzt Zeichen? Muss ich jetzt die nächste Toilette
00:16:10: aufsuchen? Das kennen auch viele MS-Lehrerinnen auf jeden Fall. Ja, oder? Man muss hineinhören.
00:16:19: Ich gehe raus im Winter. Es ist so rutschig. Ich weiß, dass mein Gleichgewicht vielleicht nicht
00:16:24: so gut ist. Ich habe definitiv Respekt hinzufallen und meinen Rücken wieder zu verletzen. Also achte
00:16:31: ich sehr genau darauf. Wie laufe ich? Rolle ich richtig ab? Bin ich bei mir? Bin ich mit meinen
00:16:38: Gedanken ganz woanders und kann deswegen vielleicht stolpern? Und das habe ich auch in
00:16:43: der Klinik beobachtet, wo ich natürlich mit ganz vielen MS-Patienten zusammengewohnt habe,
00:16:49: dass diese Achtsamkeit, wie du sagst, dieses Bewusstsein, ich muss, ich bin gezwungen,
00:16:55: jetzt und hier zu sein. Ich kann gar nicht mit meinen Gedanken sonst schon Pläne für 2027 hier
00:17:01: machen oder einen nebenbeiigen Spaziergang, sondern nein, man ist genau hier. Und ich könnte
00:17:08: mir vorstellen, ich glaube nämlich für mich zumindest, dass auch Krankheiten oder solche
00:17:15: Unfälle nicht einfach so kommen. Das sehe ich genauso, ja. Das ist vielleicht eine Art Erziehung,
00:17:23: wenn man das hart sagen möchte, oder eine Unterstützung, eine Hilfe, sich in einem
00:17:28: bestimmten Bereich zu entwickeln. Das ist eine Aufgabe, glaube ich. Das ist eine Aufgabe, die
00:17:32: uns gestellt wird. Und ich glaube, dass uns auch immer nur Aufgaben gestellt werden, die wir
00:17:37: meistern können. Genau, ja. Und ich weiß von mir, dass ich bis dahin erstens recht fokussiert auf
00:17:43: dem Körper war, dass ich das leisten muss, dass ich das machen muss. Und auch Yoga, Asanas, die
00:17:51: schon fast bilderbuchmäßig ausgesehen haben. Ich habe viel getanzt. Ich habe wahrscheinlich,
00:17:59: so denke ich heute, ein bisschen meine innere Welt vernachlässigt. Vielleicht ist es auch
00:18:04: dem Alter ein bisschen entsprechend auch, was häufig vielleicht in den Zwanzigern noch der Fall ist.
00:18:09: Ja, doch, das stimmt. Aber auch, ja, genau das hat mich wieder nach innen gelenkt, was wunderbar ist.
00:18:18: Ich war sicherlich ein bisschen ein zerstreuterer Mensch als heute. Und wiederum, mein Unfall hat
00:18:25: mich dazu gebracht, fokussierter sein zu können. Das waren wirklich sehr gute Aufgaben, die ich,
00:18:32: glaube ich, zumindest einigermaßen gemeistert habe oder dabei bin. Ja, auf jeden Fall. Ja,
00:18:39: ich denke, unsere Hörerinnen und Hörer, es sind ja auch ein paar Männer, interessiert
00:18:43: jetzt sicherlich auch, wie du in der Klinik in Ayush Prana gestartet bist. Was hast du da gemacht,
00:18:50: als du da angekommen bist? Bist du im Rollstuhl dort angekommen? Nein. Du konntest laufen? Ja,
00:18:58: ja. Ich konnte laufen. Ich konnte laufen. Ich habe nie Rollstuhl benutzt, aber ich hatte einen
00:19:04: sehr unsicheren Gang und dieser galt ja, verbessert zu werden. Als ich dort angekommen bin,
00:19:12: das war im Dezember. Mein Silvester habe ich dann dort verbracht. Das war wunderschönes Wetter. Das
00:19:21: war natürlich auch eine interessante Änderung, vom Schnee und Kälte und grauem Wetter dann direkt in
00:19:29: die Sonne zu kommen. Das war schon ein erster positiver Moment. Ich kann mit der Hitze auch
00:19:34: sehr, sehr gut umgehen. Ich glaube, im Dezember war das auch gar nicht mal so hitzig, wenn ich
00:19:41: recht erinnere. Ich hatte nicht allzu viele Erwartungen, aber ich habe mich schon ein
00:19:47: bisschen informiert, was es für ayurvedische Behandlungen gibt. Ich habe mich sehr auf die
00:19:52: Massagen gefreut. Das ist das, was man so kennt, auch aus einem Hotel, wo Ayurveda-Massagen
00:19:58: angeboten werden. Die meisten Assoziationen, die ich damit höre, das ist diese angenehme
00:20:04: Ölmassage. Tatsächlich ja, es gibt diese angenehmen Ölmassagen und je nach Typ bekommt
00:20:10: man eine intensivere Massage mit viel Öl oder eine mildere Massage mit wenig Öl oder sogar
00:20:18: ganz ohne Öl oder mit Kräutern. Also es gibt da wirklich sehr viele Variationen. Wie ich dann
00:20:24: erfahren durfte, das war nicht die Hauptbehandlung, sondern das ist eine von zwei Behandlungen, die
00:20:30: man täglich bekommt. Aber noch eine viel intensivere Erfahrung macht man dann mit dem
00:20:35: sogenannten Shirovasti. Vielleicht hat man schon so ein Bild gesehen, wo man so eine Haube auf dem
00:20:41: Kopf hat. Erklärt uns sehr gerne nochmal. Ich glaube, dass es viele nicht kennen, die uns zu
00:20:44: hören. Ja, ja, genau. Also das ist so eine Behandlung, Shirovasti. Genau, Shiro ist der
00:20:52: Kopf, Vasti ist der Einlauf, also Einlauf praktisch für den Kopf. Für diesen Zweck bekommt man eine
00:20:58: Haube, in früheren Zeiten glaube ich aus Leder hergestellt, bekommt man so drangeklebt, sodass man
00:21:05: hier wie einen kleinen Topf hat. In diesen Topf bekommt man Öl reingegossen, angenehm warm und in
00:21:14: dieser ruhigen, gelösten Position mit dieser Haube bleibt man dann ungefähr Stunde bis anderthalb
00:21:24: sitzen, dort in Ayushprana mit Blick auf einen Fluss oder in einen Wald, wunderschön entspannend
00:21:32: und versucht sich wirklich zu entspannen. Ob man dabei meditiert, Atemübungen macht oder einfach
00:21:41: die Augen geschlossen hält und versucht jegliche Gedanken loszuwerden, das bleibt einem überlassen.
00:21:46: Aber es ist wichtig, wirklich diesen Prozess nicht zu stören, denn dort passiert ganz, ganz viel. Wir
00:21:53: haben ja hier doch etwas andere Haut oder Sehnenhaube eigentlich oder nicht mal Muskulatur,
00:22:01: wo dann auch schon relativ bald unser Schädel kommt und auch unser Gehirn dichter dran. Also
00:22:07: das ist gar nicht so viel dazwischen und mit diesem unglaublich starken Öl, was vorab
00:22:15: vorbereitet wird und das ist eine Kunst für sich. Jeder hat auch eine individuelle Mischung,
00:22:22: so wie ich das verstanden habe, von den ganz verschiedenen Kräutern, die da zugegeben werden.
00:22:27: Genau, also letztendlich gibt es verschiedene Öle, wahrscheinlich 20 verschiedene Sorten.
00:22:33: Diese Öle werden stundenlang gekocht, bis zu 100 Stunden lang wird ein Öl gekocht und
00:22:40: gerührt. Es werden um die 70 Kräuter für jedes Öl verwendet. Also man kann sich das
00:22:46: gar nicht vorstellen, was für eine Menge. Hexenküche pur sozusagen.
00:22:52: Und Ayush Prada produziert zum Beispiel diese Öle selbst. Ich durfte auch die Pharmazie
00:22:57: selbst besuchen und mir den Prozess anschauen. Ich glaube, es gibt auch ein paar Videos auf
00:23:02: ihrer Website und ich habe auch noch ein paar Videos zu machen.
00:23:05: Die verlinken wir dann auch in den Show Notes, auf jeden Fall.
00:23:07: Ja, und das ist einfach erstaunlich. Alleine, wenn man diesen Weg der Ölherstellung sich
00:23:13: überlegt, wie viel Kraft und Energie dort steckt, von der Natur aus, von den Menschen,
00:23:18: die das Ganze zubereiten. Und wenn man auch selbst in diesem Shirovasti sitzt und noch
00:23:26: seine eigene Energie dazu nutzt, dann ist es einfach unglaublich, was da für Kräfte
00:23:35: zusammenwirken. Und erst dann, glaube ich, versteht man, dass es eben nicht nur reines Wellness ist.
00:23:43: Dass so viel kräftiger, so viel kraftvoller. Es braucht einfach Zeit und es braucht diese
00:23:50: Offenheit, dass man wirklich erlaubt, diesen Kräutern diese Therapie auf einen zu wirken.
00:23:58: Und dann passt die Magie.
00:24:00: Wunderschön. Und das ist auch Zeit, sagst du, gerade zwei Monate sollte man auf jeden Fall
00:24:05: einplanen, denke ich, für den Aufenthalt in der Klinik. 40 Tage, glaube ich, ist das Minimum,
00:24:11: hat er dir erzählt.
00:24:13: Das ist sicherlich unterschiedlich, je nachdem, in welchem Stadium man sich befindet.
00:24:17: Ja, ja.
00:24:18: Ob jetzt gerade, wie viele Symptome man hat, wie lange man die Diagnose bereits hat. Deswegen
00:24:25: empfiehlt auch immer eine persönliche beziehungsweise eine Online-Konsultation bei
00:24:30: Unternehmen, damit das Ganze wirklich persönlich für einen zugeschnitten wird. Denn Ayurveda ist
00:24:36: nie standardisiert. Es gibt kein Standardrezept. Wenn man sagt, ja, ich habe jetzt Kopfschmerzen,
00:24:43: gut, nimm diese Tablette. Das wird in Ayurveda niemals so funktionieren. Der eine muss diese
00:24:47: Kraut nehmen, der andere muss drei andere Kräuterchen nehmen.
00:24:52: Sie sind ja auch unterschiedliche Typen.
00:24:54: Perfekt, ja.
00:24:55: Aber es ist sehr, sehr spannend. Und du würdest sagen, dass die Chirovasti und die Massagen sind
00:25:01: die Hauptbehandlungen, die du bekommen hast oder die jemand bekommt, der in die Klinik geht.
00:25:06: Ansonsten viel Ruhe, schöne Natur haben wir auch gesehen in deinen tollen Videos.
00:25:11: Ernährung, oder?
00:25:13: Genau, wollte ich gerade fragen, wie ist das mit der Ernährung? Ist das normal oder wie ernährst du dich dort?
00:25:18: Man ernährt sich dort ayurvedisch. Was man hier über ayurvedisches Essen denkt, ist, dass es vegetarisch ist.
00:25:27: In den meisten Fällen ist es vegetarisch, wobei ich schon Fälle in der Klinik erlebt habe von einer Person,
00:25:34: die sehr viel abgenommen hat. Sie brauchte definitiv Kraft, sodass man ganz bewusst auch Hähnchenfleisch
00:25:42: oder Fisch dazu genommen hat, um einfach mehr Kraft, mehr Substanz der Person zu geben.
00:25:49: Und das ist das Wunderbare, egal ob man über die Ernährung oder andere Methoden von Ayurveda spricht,
00:25:55: es gibt keine Tabus, sondern man schaut aus der Situation heraus, was haben wir für einen Zustand
00:26:01: und was benötigt dieser Mensch in dieser Konstellation, jetzt und hier.
00:26:08: Und genau dann wird praktisch das Rezept geschrieben.
00:26:11: Und es kann sein, dass sich morgen dieses Rezept schon wieder ändern wird für die gleiche Person.
00:26:16: Du hast auch täglichen Kontakt mit dem Arzt, mit dem medizinischen Personal?
00:26:21: Damit beginnt meistens der Tag. Man bekommt diese zwei Behandlungen auf jeden Fall,
00:26:27: ab und zu kommt vielleicht noch eine dritte, aber jeden Tag kommen Ärzte vorbei,
00:26:31: es sind auch mehrere Ärzte, die sich auch untereinander besprechen und es werden so typische
00:26:37: ayurvedische Fragen gestellt. Egal ob man hier wahrscheinlich bei einem Ayurveda-Experten oder Berater
00:26:42: da ist oder in Indien, es wird immer gefragt, wie war dein Schlaf?
00:26:47: Ganz, ganz wichtig für Regeneration und Wiederaufbau. Wie ist die Verdauung?
00:26:55: Ganz aussagekräftig über das, was eigentlich in unserem Körper passiert, wo jetzt auch welche
00:26:59: Doschas vielleicht überwiegen, welche Energien jetzt gerade fließen. Und ja, auch nach allgemeiner
00:27:06: Stimmung wird gefragt. Das ist auch sehr, sehr wichtig, ein allgemeines Wohlbefinden,
00:27:11: denn ich weiß, als ich dort eben letztes Jahr war, am 16. Januar hat mein Sohn Geburtstag und
00:27:18: es war der erste Geburtstag, wo ich nicht dabei war, nicht bei ihm war. Und ich weiß nicht,
00:27:24: wie das funktioniert, vielleicht auch durch die Pulsmessung, hat mich Dr. Prashant genau an dem
00:27:29: Tag gefragt, ist irgendwas, etwas macht dir Sorgen? Tatsächlich, mein Sohn hat Geburtstag heute und ich
00:27:37: bin sehr traurig, dass ich nicht bei ihm bin und wahrscheinlich ist das jetzt die Verarbeitung.
00:27:40: Ja, ein tolles Beispiel auch nochmal. Ich kann es mir sehr gut vorstellen. Ja, wunderschön. Also
00:27:48: das hört sich alles sehr vielversprechend an, was du erzählst. Wenn sich jetzt jemand interessiert
00:27:56: dafür und sagt, Mensch, ich habe das jetzt hier gehört, ich würde sehr, sehr gerne mehr über die
00:28:01: Klinik erfahren, was empfiehlst du? Genau, ich kann ganz gut nachvollziehen, wenn Menschen,
00:28:07: die noch nie in Indien waren, die vielleicht noch nie auch was mit Ayurveda zu tun hatten,
00:28:11: dass da einfach sehr viele Fragezeichen gibt, dass man gar nicht weiß, wo soll ich starten.
00:28:17: Deswegen, was ich anbiete und zwar, wie gesagt, ich vertrete sehr gerne diese Klinik hier und zwar
00:28:23: gibt es eine kleine Abmachung zwischen Dr. Prashant und mir. Ich darf bei ihm lernen und das ist für
00:28:30: mich sehr, sehr wichtig und dafür habe ich gesagt, investiere ich sehr, sehr gerne meine Zeit und
00:28:35: erkläre Menschen, die interessiert sind, in erster Linie, die vielleicht sich noch gar nicht trauen,
00:28:41: mit ihm eine Konsultation abzumachen oder sich bei der Klinik zu melden, dass ich das wirklich
00:28:46: kostenlos anbiete, so eine halbe Stunde lang einfach ihre Fragen zu beantworten, aus meiner
00:28:51: Erfahrung zu berichten, vielleicht auch mit ehemaligen Patienten zu connecten, auf gewisse
00:28:57: Dinge darauf zu weisen, oder? So wie eine Vorkonsultation, könnte man sagen. Und wenn
00:29:04: man sich dann wohl und sicher fühlt oder sagt, nein, ich möchte direkt auch Dr. Prashant etwas
00:29:08: fragen, dann würde ich auf jeden Fall empfehlen, mit ihm auch eine direkte Konsultation zu vereinbaren
00:29:14: und da kann man wirklich alles fragen. Es gibt keine Fragen, die es nicht geben darf, denn es
00:29:20: geht um die Gesundheit und es ist ganz klar, dass man da ganz genau etwas erfahren möchte, man
00:29:27: hat auch ganz persönliche Fragen, man hat Ängste und Dr. Prashant und alle, die dabei sind, sind
00:29:34: sehr, sehr offen, weil sie haben über 3.000 Patienten schon behandelt und wissen, dass jeder
00:29:40: mit einer ganz anderen Situation kommt. Es gab schon Patienten, die kaum einfliegen konnten,
00:29:45: weil sie eben im Rollstuhl sitzen, sie mussten begleitet werden. Es gab Patienten, die gesagt
00:29:51: haben, ich habe alles ausprobiert, ich war schon bei Schamanen, ich war schon in Südamerika,
00:29:55: in Afrika. Ich weiß nicht mehr, oder?
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