Auf deinen Körper hören – aber wie eigentlich?
Shownotes
In dieser Folge spreche ich über einen Satz, den wir alle kennen: „Du solltest mehr auf deinen Körper hören.“ Aber was heißt das eigentlich – ganz konkret im Alltag? Ich nehme dich mit in einen Perspektivwechsel: Dein Körper ist kein Gegner, kein Projekt und kein Problem, das gelöst werden muss. Er ist dein Zuhause. Und er spricht ständig mit dir – leise, klar und sinnvoll. In dieser Episode erfährst du: - warum wir oft erst zuhören, wenn der Körper „laut“ wird
- weshalb das Problem nicht mangelndes Fühlen, sondern fehlende Sprache ist
- wie Körpersignale dich schützen und regulieren wollen
- was eine erwachsene Beziehung zum eigenen Körper wirklich bedeutet
- warum Körperhören gerade bei MS nichts mit Esoterik, sondern mit Selbstregulation zu tun hat Diese Folge ist eine Einladung, langsamer zu werden, ehrlicher hinzuhören und deinen Körper nicht länger zu bewerten, sondern zu verstehen. Wenn du dir Begleitung auf diesem Weg wünschst – körpernah, individuell und sicher – findest du alle Infos zu meiner Arbeit in den Shownotes.
Teile die Folge gern mit jemandem, dem sie helfen könnte. Und hör beim nächsten Signal vielleicht ein kleines bisschen genauer hin.
Der Podcast, der von meiner Reise in ein freies, selbstbestimmtes und gesünderes Leben erzählt. Sei gespannt und erfahre, wie auch du in deine Wohlfühlwelt eintauchen kannst.
Ich bin Birthe und die Stimme hinter diesem Podcast.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Hannover. Schon bevor ich im Alter von 16 Jahren für ein prägendes Highschool-Jahr nach Texas gehen sollte, war klar: Ich will mal was mit Reisen machen. Gesagt, getan. Nach dem Abi machte ich eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau, legte später noch ein Eventmanagement-Studium obendrauf.
Touristik, Gastronomie, Hotellerie, Event… Das war 25 Jahre meine glitzernde Partywelt, mein zu Hause. Meine eigene kleine Eventagentur, die ich seit 2012 führte dann meine Krönung. Verliebt, verlobt, verheiratet…lebe ich seit 2003 in Bayern mit Mann und Kindern.
Dies die glänzende Seite meiner Medaille. Aber es gab auch eine andere: Diagnose einer Autoimmunerkrankung (Multiple Sklerose), Panikattacken, gescheiterte Beziehungen, Jobverluste und immer wieder gesundheitliche Herausforderungen.
Und finally: Die Covid-Welle… meine Chance für einen Neubeginn! Über das Empfehlungsmarketing hat sich mir das Riesenfeld der Persönlichkeitsentwicklung aufgetan. Da bin ich hängengeblieben. In 2024 durfte ich meine Ausbildung zum Holistic LifeCoach und MindBodyPractitioner abschließen.
Ich freue mich, heute Frauen mit Multipler Sklerose (MS) auf ihrem Weg zu einem ganzheitlich gesunden, kraftvollen Leben zu begleiten – mit Klarheit, Balance und einer starken Vision für die Zukunft.
Du fragst dich vielleicht:
- Wie kann ich mein Leben mit MS aktiv und selbstbestimmt gestalten?
- Wo ist mein Platz, wenn plötzlich alles anders ist?
- Wie finde ich zurück zu meiner Energie, meinen Träumen – zu mir?
Dann bist du hier goldrichtig.
In meinem Podcast und meiner Arbeit bei RyvaNova unterstütze ich dich mit Coaching, Tools und Community – damit du dich wieder selbst an erste Stelle setzt.
Für ein Leben in Balance.
Mit Leichtigkeit.
Und ganz nach deinen eigenen Vorstellungen. 💛
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Ich freu mich auf dich!
Deine Birthe
🌀 Gründerin von RyvaNova – The Global MS Movement
Transkript anzeigen
00:00:00: (Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge
00:00:02: von Way2Wellness.
00:00:04: Ich bin's, deine Birte.
00:00:06: Vielleicht kennst du diesen Satz, du solltest mal
00:00:09: mehr auf deinen Körper hören.
00:00:11: Ich finde den oft nicht so hilfreich, weil
00:00:13: es ganz, ganz schwierig ist, was eigentlich dahinter
00:00:17: steckt.
00:00:18: Und vielleicht hast du dich ja auch schon
00:00:20: mal gefragt, ja, würde ich ja gerne, aber
00:00:22: wie geht denn das eigentlich?
00:00:25: Also ich erlebe gerade wirklich deutlich im Coaching
00:00:27: und in Gesprächen, auch in der Community, dass
00:00:30: ganz viele Menschen merken, ja, mein Körper spricht,
00:00:34: aber gar nicht richtig gelernt haben, ihm zuzuhören.
00:00:37: Nicht aus Ignoranz, sondern ja, weil sie es
00:00:41: einfach nicht beigebracht bekommen haben.
00:00:43: Also geht es in dieser Folge heute mal
00:00:45: darum, nicht um Trauma, Diagnosen oder Analysen, sondern
00:00:49: um wirklich was Alltäglicheres.
00:00:52: Wie kommst du einfach in eine praktische, erwachsene
00:00:55: Beziehung zu deinem Körper?
00:01:00: Die meisten von uns sind groß geworden mit
00:01:02: Funktionieren, Durchhalten, mit Weitermachen.
00:01:05: Ist auch wirklich sehr deutsch, muss man auch
00:01:06: noch mal dazu sagen.
00:01:07: Ist in anderen Nationen nicht so unbedingt das,
00:01:11: was gepredigt wird.
00:01:13: Es ist diese alte bismarckische Schule und der
00:01:16: Körper ist oder war immer Mittel zum Zweck.
00:01:19: Er war kein Gesprächspartner.
00:01:21: Deshalb hören viele Menschen ihren Körper nämlich auch
00:01:24: dann erst, wenn er richtig laut wird.
00:01:27: Das heißt, wenn sie voll in der Erschöpfung
00:01:29: sind, wenn sie Schmerzen haben, nur Schwindel hast,
00:01:33: stolperst oder einfach emotionale Überreaktionen.
00:01:36: Das Problem ist bei uns nämlich nicht, dass
00:01:39: wir zu wenig fühlen.
00:01:41: Das Problem ist eher, dass wir keine Sprache
00:01:44: dafür haben.
00:01:46: Und genau das ist mir auch schon so
00:01:47: oft aufgefallen.
00:01:48: Auch wenn ich, ich habe ja meine Ausbildung
00:01:50: auf Englisch gemacht und ich finde, wir haben
00:01:54: auch sehr differenzierte Wörter im Deutschen, aber wir
00:01:57: haben sie uns irgendwie abtrainiert oder wir benutzen
00:01:59: sie ganz selten.
00:02:00: Und ich habe da mit Begriffen gearbeitet, wo
00:02:02: ich dachte, Mensch, da gibt es so viel
00:02:03: mehr Nuancen.
00:02:05: Alleine für Gefühl, wenn du sagst Emotions, Feelings,
00:02:10: das sind schon mal zwei Paar Schuhe.
00:02:12: Bei uns kannst du auch sagen, Emotionen und
00:02:14: Gefühle, aber es wird alles so in einen
00:02:15: Topf geworfen.
00:02:16: Und da gibt es eben Unterschiede und genau
00:02:18: die können wir lernen.
00:02:21: Und ich finde, es ist ein total wichtiger
00:02:22: Perspektivwechsel.
00:02:24: Dein Körper meldet sich nicht, um dich zu
00:02:25: sabotieren, sondern er meldet sich immer, um dich
00:02:29: in Balance zu halten und Balance wiederherzustellen.
00:02:33: Körpersignale sind also kein Ärger, der Körper will
00:02:36: dich ärgern.
00:02:36: Ich habe das auch früher gedacht.
00:02:37: Ich habe gesagt, diese scheiß MS, mein Körper
00:02:39: bremst mich aus, meine Beine bremsen mich aus,
00:02:42: weil ich nicht gut laufen kann.
00:02:43: Ja, stimmt aber nicht.
00:02:44: Sondern Körpersignale sind Hinweise.
00:02:47: Sie sind auch in gewisser Art und Weise
00:02:49: Korrekturen.
00:02:50: Also, dass der Körper schon versucht, was gerade
00:02:52: zu biegen.
00:02:56: Alleine die Ausdrucksweise, wie sich das anhört.
00:02:59: Körper versucht, was gerade zu biegen, was wir
00:03:02: mit dem Geist nicht mehr hinbekommen.
00:03:06: Und es ist natürlich, ein Körpersignal ist natürlich
00:03:08: auch immer ein Schutzmechanismus.
00:03:10: Es ist auf jeden Fall kein Drama und
00:03:13: keine Strafe.
00:03:15: Und ich finde es ganz wichtig, dass wir
00:03:17: beginnen, dieses alles als Informationen zu sehen.
00:03:22: Und wenn du das machst, dann verändert sich
00:03:24: sofort dein innerer Umgang.
00:03:26: Sofort.
00:03:27: Dann fängst du an zu lauschen, zuzuhören und
00:03:29: nicht zu sabotieren.
00:03:32: Und statt diesem, warum ist das schon wieder
00:03:35: so, fragst du dich dann vielleicht, was spüre
00:03:39: ich denn gerade genau?
00:03:42: Wo in meinem Körper spüre ich es?
00:03:44: Seit wann ist das so?
00:03:46: Kann ja auch mit einem bestimmten Vorfall zu
00:03:48: tun haben.
00:03:50: Und das sind so Fragen, die wir uns
00:03:53: stellen dürfen.
00:03:54: Ohne Bewertung und ohne Geschichte.
00:03:58: Erstmal nur wahrnehmen.
00:03:59: Das ist so wie dieses Achtsamkeitstraining, wenn du
00:04:01: an die frische Luft gehst.
00:04:03: Erstmal nur gucken und gar nicht beurteilen.
00:04:05: Sehen, da ist ein Vogel auf dem Baum.
00:04:07: Punkt.
00:04:08: Nicht, das ist aber ein kleiner hässlicher Vogel
00:04:10: oder den finde ich aber schön, das ist
00:04:11: eine hässliche Krähe.
00:04:13: Und das ist ja ein süßer kleiner whatever,
00:04:16: das Rotkirchen.
00:04:17: Sondern einfach nur Vogelbaum wahrnehmen.
00:04:20: Und genauso im Körper.
00:04:22: Habt diese Rippenbeschwerden links, ist jetzt wahr, hatte
00:04:26: ich, habe ich jetzt gerade nicht mehr, aber
00:04:27: hatte ich Rippenbeschwerden links seit ungefähr Neujahr.
00:04:32: Okay, was ist gewesen?
00:04:35: Klingt simpel, ja, ist aber total kraftvoll.
00:04:37: Und innerlich oder leise kannst du dich ja
00:04:40: auch immer fragen.
00:04:41: Deine Intuition fragen.
00:04:43: Was brauchst du gerade, ja?
00:04:46: Ist das gerade vielleicht zu viel?
00:04:48: Willst du Pause oder Bewegung?
00:04:52: Und ich glaube, du wirst überrascht sein, wie
00:04:55: klar Antworten oft kommen.
00:04:57: Als Gefühl, als Bild oder als Impuls.
00:04:59: Ich habe ja auch schon mal hier diese
00:05:00: 3-3-3-Befragung geteilt.
00:05:02: Den Kopf fragen, das Herz fragen und den
00:05:05: Bauch fragen.
00:05:06: Das geht ganz schnell.
00:05:07: Du kannst einfach mal atmen und mal wirklich
00:05:08: einfach dieses jeweilige Organ ansteuern und mal hören,
00:05:13: was kommt.
00:05:15: Und der Körper flüstert eben lange bevor er
00:05:18: schreit.
00:05:19: Zum Beispiel kann es sein, dass du immer
00:05:21: vor bestimmten Terminen müde bist oder dass du
00:05:26: bei bestimmten Gesprächen enge im Brustkorb verspürst, dass
00:05:30: du bei anderen Menschen total in die Ruhe
00:05:32: und Entspannung kommst.
00:05:34: Und wenn du diese kleinen Signale wirklich ernst
00:05:37: nimmst, muss der Körper nicht laut werden.
00:05:40: Ich habe dir noch mal ein Beispiel.
00:05:41: Ich hatte eine Freundin oder ist eine Bekannte
00:05:43: von mir jetzt, würde ich sagen.
00:05:44: Immer wenn ich mich mit der getroffen habe,
00:05:47: war ich hinterher total fertig.
00:05:50: Ich habe wirklich das Gefühl gehabt, diese Frau
00:05:52: hat mir einfach nicht gut getan.
00:05:55: Und dann habe ich das irgendwann auch mal
00:05:57: reflektiert und habe auch gemerkt, ja, ich habe
00:06:00: mich körperlich wirklich exhausted gefühlt, ausgelaugt, weil sie
00:06:04: hat mir immer ihren Müll abgeladen, ihren energetischen.
00:06:07: Und da habe ich mich mehr und mehr
00:06:09: zurückbezogen.
00:06:10: Genau das ist es.
00:06:11: Einfach dieses Hinhören, wie tun wir andere Menschen
00:06:14: gut?
00:06:15: Und gerade mit MS ist natürlich Körperhören super
00:06:18: wichtig und keine Esoterik.
00:06:20: Ja, es ist nicht irgendwie hu hu hu,
00:06:22: das ist total spooky.
00:06:23: Nein, es ist Selbstregulation, Leute.
00:06:25: Und viele Menschen mit MS haben eben gelernt,
00:06:28: Symptome zu beobachten und Befunde zu analysieren.
00:06:31: Wunderbar, da steht auch jedes zweite Mal was
00:06:32: anderes drin.
00:06:33: Das ist ja auch schon mal aufgefallen.
00:06:34: Andere Arzt, anderer Befund.
00:06:36: Was eben fehlt, ist diese Beziehungsebene, die Beziehungsebene
00:06:39: zum Körper.
00:06:41: Ja, was zeigt dir dein Körper?
00:06:43: Was versucht er gerade zu regulieren?
00:06:46: Und das verändert wirklich alles.
00:06:48: Und ich weiß, dass es nicht leicht ist,
00:06:49: aber man kann es lernen.
00:06:50: Du kannst es lernen.
00:06:51: Du kannst es auch bei mir lernen.
00:06:52: Du kannst es auch selber lernen.
00:06:54: Ein Körperhören bedeutet nicht, alles sofort zu verändern.
00:06:57: Es bedeutet ja erstmal einfach langsamer zu werden,
00:07:01: ehrlicher zu werden, also wirklich diese Bekannte vielleicht
00:07:04: ein bisschen meinen und früher zu reagieren vor
00:07:07: allen Dingen.
00:07:08: Denn dein Körper ist eben leider oder Gott
00:07:10: sei Dank kein Projekt.
00:07:12: Ja, dein Körper ist dein Zuhause.
00:07:15: Und Beziehungen beginnen doch immer im Zuhören, oder?
00:07:18: Egal, ob das jetzt zu einem anderen Menschen
00:07:20: ist, zu einem Tier oder eben zu deinem
00:07:22: Körper.
00:07:25: Und wie eben schon gesagt, wenn du merkst,
00:07:27: dass du diesen Weg eben nicht allein gehen
00:07:29: möchtest und dir wünschst, dabei begleitet zu werden,
00:07:32: habe ich dafür auch Räume.
00:07:34: Ja, individuell, körpernah.
00:07:36: Du findest alle Infos über mich und über
00:07:39: meine Arbeit wie immer in den Show Notes.
00:07:42: Ich freue mich sehr, dass du weiter eingeschaltet
00:07:44: hast, dass du dir die Erlaubnis gegeben hast,
00:07:48: etwas über deinen Körper zu lernen, was du
00:07:50: vielleicht noch nicht wusstest.
00:07:51: Und ich wünsche mir von dir, dass du
00:07:53: in Zukunft mehr auf deine Körpersignale hörst.
00:07:57: Und ich glaube, das wird vieles leichter machen.
00:08:00: Und wie gesagt, wenn du Unterstützung brauchst, melde
00:08:02: dich sehr gerne, teile die Folge auch gerne
00:08:04: mit jemandem, der vielleicht Unterstützung brauchen könnte.
00:08:07: Und ich freue mich sehr, wenn du nächste
00:08:09: Woche auch wieder dabei bist und wieder einschaltest
00:08:11: beim Weight Awareness 2.0. Für heute bin
00:08:15: ich deine Birte.
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