Mehr als Typenlehre: Ayurveda als Heilweg - Interview mit Justina Aksak

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit der wunderbaren Justina Aksak über eines ihrer Herzensthemen: Ayurveda als Lebensstil, Heilkraft und Selbstverständnis. Justina teilt ihre persönliche Geschichte von Burnout und Depression – und wie Ayurveda, Human Design, ätherische Öle und Spiritualität ihr geholfen haben, wieder in ihre Kraft zu kommen. Wir sprechen über Dosha-Typen, individuelle Konstitutionen, Selbstfürsorge im Alltag und warum Ayurveda viel mehr ist als „nur“ Ernährung. 🌿 Du erfährst: • was Ayurveda wirklich bedeutet (Spoiler: Es geht um Glück!) • wie du deinen Dosha-Typ erkennen kannst • warum ganzheitliche Prävention gerade für Frauen so wichtig ist 📌 Mehr über Justina findest du hier: 👉 https://www.instagram.com/freigeist.ayurveda

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Transkript anzeigen

00:00:02: (Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Way2Wellness.

00:00:06: Ich bin's, deine Birte. Heute darf ich wieder eine Interviewpartnerin begrüßen,

00:00:11: und zwar die liebe Justina. Justina Aksak ist heute bei mir, um über ihre

00:00:16: Leidenschaft, ihre Arbeit und eines ihrer Signature-Themen, und zwar die Ayurveda,

00:00:22: zu sprechen. Und deswegen habe ich sie auch eingeladen und bin richtig glücklich,

00:00:27: dass du heute Zeit für uns gefunden hast. Herzlich willkommen, liebe Justina.

00:00:32: Hallo, liebe Birte. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr, dass wir

00:00:35: heute hier zusammen sind und dass wir über Ayurveda sprechen können.

00:00:38: Ja, mega. Ich habe gerade schon gesagt, es ist ja nur eines deiner Themen.

00:00:44: Wir beide, oder ich weiß ja auch ein paar mehr von deinen Themen, wir beide haben

00:00:48: uns ja jetzt vor, ich sage mal, zwei Monaten haben wir uns, glaube ich, erst

00:00:50: kennengelernt über die liebe Sarah, Sarah Wolsch. Sie ist ja auch hier im Podcast

00:00:54: schon gewesen, vor, boah, ist schon eine Weile her, anderthalb Jahren, glaube ich.

00:00:59: Und wir haben uns in einem Business-Programm von der Sarah kennengelernt.

00:01:03: Und ja, ich weiß, dass du ja auch andere Themen bedienst. Magst du uns einfach einen

00:01:07: kurzen Abriss darüber geben, was du machst, wer du bist, damit die Hörerinnen und

00:01:12: Hörer sich ein bisschen was darunter vorstellen können?

00:01:14: Sehr gerne. Also du hast es eigentlich in der Einführung schon genau richtig gesagt.

00:01:19: Meine Leidenschaft ist Ayurveda und das ist wirklich so, das ist so ein Herzensthema

00:01:24: von mir und gleichzeitig auch das Fundament von nicht nur meiner Arbeit, sondern auch

00:01:29: von meinem Leben und das, was mich so trägt, ja. Und genau, ich heiße Justina, ich bin

00:01:35: fast 43 Jahre alt, ich kann es kaum glauben, bald, und wohne in München und bin Mama

00:01:42: von einem fast sechsjährigen Sohn, bin später im Laufe des Podcasts, können wir

00:01:48: das nochmal einordnen, was es genau bedeutet, was ich gleich sage. Ich bin aus

00:01:53: ayurvedischer Perspektive eine Pitta-Varta-Konstitution oder eine Pitta-Varta-Frau.

00:02:00: Das bedeutet, ich habe sehr viel Feuer in mir, ich habe wirklich sehr viel Leidenschaft

00:02:03: in mir und das merkt man eben zum Beispiel am Ayurveda, dass ich da wirklich total

00:02:07: dafür brenne und dass ich da Struktur liebe und einen Plan und Kontrolle und so

00:02:12: weiter. Und gleichzeitig habe ich auch ganz viel Varta in mir. Pitta ist das Feuer,

00:02:18: Varta ist so die luftige, windige Energie und das bringt ganz viel Kreativität und

00:02:24: Bewegung in mein Leben, aber auch total viel Chaos tatsächlich. Und auch eine Neigung

00:02:31: zu Belastungen. Also ich bin nicht so stark belastbar wie andere Menschen, sowohl

00:02:37: körperlich als auch psychisch. Und das durfte ich durch den Ayurveda die letzten

00:02:41: zehn Jahre lernen und auch wie ich mich da ausgleichen kann. Und deswegen ist es

00:02:44: so die absolute Basis für mein Leben und auch für mein Business. Und genau wie du

00:02:49: gesagt hast, ist es aber auch nur eins meiner Themen. Und gleichzeitig deckt es aber auch

00:02:53: so viel ab, weil im Ayurveda geht es ja um das komplette Leben und es gibt verschiedene

00:02:57: Tools, mit denen der Ayurveda arbeitet. Und was ich sehr liebe, ist die Arbeit mit

00:03:02: ätherischen Ölen. Also ob das jetzt wirklich Inhalieren ist oder über die Haut

00:03:08: einzumassieren. Das ist einfach total schön. Oder die innerliche Einnahme auch,

00:03:13: arbeite ich sehr viel damit. Ich arbeite auch viel mit Heilsteinen, also mit Energie einfach

00:03:18: und auch sehr viel mit Spiritualität, Mantren. Und gleichzeitig ist aber auch eines der

00:03:26: Selbsterkennungstools, mit dem ich arbeite seit zwei Jahren, Human Design. Das ist ja,

00:03:30: glaube ich, auch ein Begriff. Ja, ich hatte sogar schon zwei Ladies hier im Interview für

00:03:36: Human Design. Und ich finde es auch mega spannend, vor allen Dingen auch die Kombi. Also bei mir

00:03:43: sehe ich das halt auch total in der Kombi zwischen dem Dosha-Typ und dem Human Design-Typ.

00:03:48: Also auch eine super coole Kombination, was du da anbietest. Ja, genau. Und es ist, genau wie du

00:03:54: sagst, es ist so eine tolle Kombi, sich da zu verstehen. Und gleichzeitig darf dieses Wissen

00:03:59: aber wirklich auch so Schritt für Schritt erst mal verdaut werden, weil es ist natürlich wahnsinnig

00:04:03: viel. Und genau, Human Design ist einfach eine wunderbare Ergänzung gewesen. Für mich auch ein

00:04:09: Super-Tool für viele Menschen, die eher so, ich sage jetzt mal, kopflastig unterwegs sind,

00:04:16: obwohl die auch ja sich manchmal schwer tun, dann so einem Tool zu vertrauen. Aber weil es sehr

00:04:22: konkret ist. Ja, du kennst es ja, die Geburtsdaten werden ausgewertet, es spuckt was aus und dann

00:04:26: erfährst du ganz viel über dich. Und beim Ayurveda kann eine Dosha-Bestimmung ja auch

00:04:31: wirklich viel länger dauern, weil es auch ganz viel immer ums Reinspüren geht. Ja,

00:04:35: und wie geht es mir eigentlich? Und was macht es mit mir, wenn ich das und das esse? Oder das

00:04:40: und das trinke? Oder die und die Bewegung mache? Oder, oder. Und das alles zusammen ist halt

00:04:45: einfach fantastisch. Ja, liebe ich. Bin total glücklich. Sehr, sehr cool. Jetzt hast du mir

00:04:52: erzählt, oder ich weiß, das ist unsere gemeinsame Zeit, dass du mit den unterschiedlichsten Menschen

00:04:57: arbeitest, aber auch sehr gern mit Menschen, die ja zum Beispiel eine depressive Vorerkrankung

00:05:03: haben. Gibt es noch andere Krankheitsbilder, mit denen du arbeitest, wo du sagst, hey, das ist

00:05:09: meins oder das ist eine bestimmte Art von Menschen, mit denen ich besonders gern arbeite? Ja, also

00:05:15: ich arbeite sehr gerne mit Frauen, weil ich mich einfach in sie wahnsinnig gut reinfühlen kann,

00:05:20: natürlich. Und aufgrund meiner eigenen Geschichte ist eigentlich alles, was so mit dem Thema Stress,

00:05:26: Erschöpfung, Burnout, Depression zu tun hat, ist so das, womit ich mich sehr, sehr intensiv

00:05:32: auseinandergesetzt habe. Ja, ich hatte selber ja einen Burnout und eine Depression und habe mich

00:05:36: aber schon vorher, weil ich mit Stress sehr schlecht umgehen konnte, und die Erklärung hat

00:05:41: dann eben Ayurveda auch mir gegeben, war halt erst Jahre später, habe ich mich immer damit

00:05:46: auseinandergesetzt, wie kann ich mich eigentlich entspannen, ja, und wie kann ich anders mit Stress

00:05:51: umgehen auf einer ganzheitlichen Ebene. Und das ist ja eigentlich auch so richtig schön ayurvedisch,

00:05:57: denn Ayurveda ist so eigentlich eine Präventionsmedizin. Also am besten ist es ja,

00:06:03: wenn wir gesund bleiben und nicht erst, wenn wir eine, Ayurveda spricht weniger tatsächlich von

00:06:08: Erkrankungen, sondern mehr von Störungen, Störungen der Doshas, Vata, Pitta, Kapha,

00:06:13: und es ist ja viel leichter gesund zu bleiben, als dann, wenn eine Störung wirklich richtig

00:06:18: manifest ist und wir im Westen dann sagen würden, das ist eine Erkrankung, dann diese Symptome zu

00:06:24: lindern, ja, und insofern ist für mich eigentlich so gerade diese Phase, wenn man im Stress, im

00:06:29: chronischen Stress, gerade auch aufgrund einer hohen Arbeitsbelastung zum Beispiel, ja, oder

00:06:35: diesem Spagat, den alle Mamas kennen, ja, zwischen Mutter sein und arbeiten, oder dann noch vielleicht

00:06:40: ein Business haben, was nochmal natürlich was ganz Besonderes mit sich bringt, da arbeite ich

00:06:45: wahnsinnig gerne mit den Frauen, ja, also in der, in der Phase vorher, ja, wie kann ich mich gut

00:06:50: stärken, aber auch in der Akutphase, also was mache ich denn wirklich jetzt, wenn ich ein

00:06:54: Burnout habe, und wenn ich eine Depression habe, wie kann ich mich da ganzheitlich stützen, aber

00:06:59: ganz wichtig, neben der Schulmedizin, ja, also ich bin großer Fan von Psychotherapie tatsächlich,

00:07:05: von Verhaltenstherapie, und gleichzeitig habe ich aber für mich gemerkt, für Menschen wie ich es bin,

00:07:11: ja, die halt gerne auch mit Energien arbeiten, die daran glauben, dass es etwas Höheres gibt, ja,

00:07:17: dass es noch eine andere Kraft gibt, die mich stärken kann, die mich auch trösten kann, die

00:07:23: auch was mit meinen Selbstheilungskräften zu tun hat, für diese Menschen bin ich einfach die

00:07:30: Richtige, weil ich das selber so gebraucht habe damals, und durch diese ganzen Tools genau das

00:07:36: auch zum Tragen kommt, ja, also eine zusätzliche Begleitung. Wunderbar, ja, dann bist du hier genau

00:07:41: richtig, bei mir ist das ja ähnlich, oder ist es genauso, ich habe ja auch diesen ganzheitlichen

00:07:45: Ansatz und habe es eben auch an der eigenen Haut gemerkt, dass wir uns nicht auf eine Sache

00:07:51: konzentrieren können, und wie du so sagst, es gibt ganz wichtige Dinge in der Schulmedizin,

00:07:54: ich habe auch gerade Psychotherapien, habe ich ja auch einige hinter mir, komme ja auch aus

00:07:58: einem Elternhaus, wo das ein sehr großes Thema ist, habe ich hier schon mehrfach gesagt, meine

00:08:03: Mutter ist Psychoanalytikerin für Kinder und Jugendliche, mein Vater war Psychiater und

00:08:08: Psychotherapeut, aber auch Arzt für Naturheilverfahren, also dieses große Ganze,

00:08:12: Holistische zu sehen, ist mir auch super wichtig, und du hast gerade schon so ein bisschen angefangen

00:08:17: zu erzählen, dass du ja auch selbst betroffen warst, dass dir das geholfen hat. Erzähl doch mal,

00:08:23: wie bist du überhaupt dazu gekommen, mit Ayurveda erstmal, wahrscheinlich wie viele von uns, an dir

00:08:30: selbst zu arbeiten und dann das in Business umzuwandeln? Ja, also ich habe Ayurveda im

00:08:36: falschen Studium kennengelernt, sag ich immer, es gibt ja eigentlich kein Falsch, aber es war

00:08:40: trotzdem nicht mein Herzensstudium, sondern wirklich eine reine Vernunftsentscheidung,

00:08:47: habe ich mich im Tourismusmanagementstudium wiedergefunden und habe dann von einem

00:08:53: ayurvedischen Reiseveranstalter das erste Mal gehört und wusste, irgendwann mache ich eine Kur,

00:08:58: und dann war es auch zehn Jahre später ungefähr, war es dann soweit, vielleicht nicht ganz zehn

00:09:03: Jahre, und ich habe die Kur gemacht und habe damals schon gemerkt, boah, Wahnsinn, wie mir das gut tut,

00:09:08: aber auch diese Kur hat mich dann nicht vor meinem Burnout und vor meiner Depression bewahrt,

00:09:13: weil wie es so ist, und das kennen wir auch aus Retreats oder aus Events, du bist natürlich an

00:09:18: einem besonderen Ort, es wird sich um dich gekümmert, gerade im Ayurveda mit diesen

00:09:23: unterschiedlichen Behandlungsmethoden, den ganzen Tag eingeölt werden, aber auch wirklich medizinische

00:09:29: Behandlungen wie Einläufe und so weiter, das ist wirklich eine Ausnahmesituation, die sehr,

00:09:35: sehr wohltuend ist, aber dann kommst du in deinen Alltag und nach ein paar Monaten ist das meistens

00:09:41: einfach nicht mehr so präsent und so war es bei mir. Und als ich dann meinen, meinen, meinen,

00:09:47: als ich dann den Burnout hatte und die Depression, war es so, dass ich dann schon angefangen habe,

00:09:52: immer mehr wieder mich durch Ayurveda zu stützen und dann eigentlich die Entscheidung getroffen

00:09:57: habe, ich mache endlich eine Ausbildung in Ayurveda Psychologie, und habe da einfach

00:10:03: gemerkt, wie sehr mich diese ayurvedischen Basics einfach auch gestützt haben, und habe aber während

00:10:09: meiner Depression auch ganz, ganz viele andere Sachen genommen. Deswegen ist genau das, was du

00:10:13: am Anfang gesagt hast, Ayurveda ist ein Tool, aber es ist so viel dazugekommen. Und spannend war es bei

00:10:18: mir dann, als ich selbst ein paar Jahre später tatsächlich wieder kurz vor einer Depression

00:10:25: stand. Also ich habe gemerkt, wow, diese dunkle Wolke, die kommt wieder zu mir. Also habe ich

00:10:32: einfach meinen Werkzeugkasten aufgemacht und habe alles ausprobiert, was ist, was ich da so drin

00:10:36: hatte, und habe wirklich gemerkt, das hat geholfen. Ich bin nicht wieder depressiv geworden. Und das

00:10:42: war für mich eigentlich dann so die Bestätigung, okay, jetzt habe ich lange gelernt, ich habe die

00:10:47: Ausbildung gemacht, ich habe geforscht, ich wollte mich auch nicht selbstständig machen. Also das war

00:10:51: nie mein Plan, mich selbstständig zu machen am Anfang. Ich habe schon gedacht, vielleicht kann

00:10:54: ich irgendwo als Masseurin arbeiten und so ein bisschen Ayurveda-Beratung geben zur Konstitution.

00:11:00: Und dann habe ich aber einfach selber gemerkt, wow, mir hat es auch, also quasi als Nachsorge

00:11:04: der Depression, Begleitung, Nachsorge der Ersten, und dann als Prävention hat mir das so gut getan.

00:11:11: Und es ist eigentlich so einfach. Also es braucht gar nicht so viel, es braucht Geduld. Das ist

00:11:17: das, was wir, glaube ich, am wenigsten gelernt haben so in unserem System, dass es nicht die

00:11:22: eine Pille gibt, sondern dass es dranbleiben braucht und auch immer wieder ausprobieren.

00:11:27: Aber ich habe gemerkt, wow, die dunkle Wolke ist verzogen und das stärkt mich. Und deswegen

00:11:32: möchte ich das gerne weitergeben. Sehr schön, sehr cool. Und wie bist du gestartet? Wie machst

00:11:39: du das jetzt? Ich frage mal so ganz banal, hast du eine Praxis, machst du Ayurveda-Beratung,

00:11:45: machst du das online? Wenn ich jetzt mit dir arbeiten wollen würde oder sage, Mensch, die

00:11:50: Justina, die erzählt das über Ayurveda, ich habe ja überhaupt keine Ahnung. Wie würdest du starten?

00:11:55: Also wie würdest du mit mir anfangen oder mich erst mal aufklären? Was ist Ayurveda? Erzähl doch

00:12:00: mal ein bisschen. Wenn jemand auf dich zukommt, was machst du? Es gibt eigentlich so zwei

00:12:06: unterschiedliche Wege bei mir. Das ist einmal der Online-Weg und einmal der Offline-Weg. Also

00:12:11: hier in München ist es eigentlich sehr leicht, auch mit mir über Ayurveda in Kontakt zu kommen,

00:12:15: weil ich, ob es jetzt an der Volkshochschule ist oder an einer Familienbildungsstätte im Haus der

00:12:20: Familie, biete ich Ayurveda-Auszeiten an. Einmal für alle und einmal für Mamas. Und auch bei dem,

00:12:27: bei der Ayurveda-Auszeit für alle, da melden sich nur Frauen an. Das ist sehr, sehr spannend. Da

00:12:36: geht es dann zum Beispiel um die Themen Stress und was für ein Dosha-Typ bin ich und wie kann

00:12:41: ich da erst mal in Verbindung kommen. Und das, finde ich, sind sehr gute Möglichkeiten, um da

00:12:47: mal reinzuschnuppern. Weil da erfährt man zumindest schon mal, was ist eigentlich Ayurveda, auf welchen

00:12:51: Säulen basiert es und matcht es mit mir oder eben auch nicht. Und nimmt sich da auch schon mal mit,

00:12:57: was bin ich für ein Dosha-Typ, also welche Energie ist in meinem Körper- und Geistsystem

00:13:01: besonders ausgeprägt und was brauche ich da. Und wenn man jetzt online mit mir arbeitet,

00:13:06: da bin ich ja gerade an einem Wendepunkt, so wie du, jetzt gerade, heute hier und jetzt,

00:13:12: ist es so, dass ich Ayurveda-Beratungen gebe. Also wenn du jetzt sagen würdest,

00:13:16: ich möchte mehr darüber wissen, würde ich erst mal mit dir telefonieren eine Viertelstunde und

00:13:20: würde mal schauen, was brauchst du eigentlich gerade. Also geht es darum, dass du wissen möchtest,

00:13:25: was bin ich für ein Typ, wie kann ich mich gut stärken, wie kann ich gesunde Gewohnheiten in

00:13:34: meinem Leben integrieren. Dann würde ich eher eine Dosha-Beratung für dich vorschlagen. Oder

00:13:38: vielleicht würdest du sagen, ich bin gerade, ich merke, ich bin total im Stress, ich habe immer

00:13:42: wieder stressige Phasen, aber es ist gar nicht so schlimm, aber es ist trotzdem unangenehm. Wie

00:13:47: kann ich denn aus ayurvedischer Perspektive gut für mich sorgen? Dann würde ich so einen

00:13:52: Stresstest mit dir machen, einen ayurvedischen, und würde gucken, wo stehst du eigentlich gerade,

00:13:56: wo bist du gerade in der Disbalance und was brauchst du wirklich jetzt gerade, damit du

00:14:00: wieder ins Gleichgewicht kommst. Das sind so 1 zu 1 Möglichkeiten aktuell. Und außerdem mache ich

00:14:07: immer wieder, das ist auch so mein Herzensthema, Masterclasses online, also weil ich einfach dieses

00:14:12: ayurvedische Wissen weitergeben möchte. Und da wird es bestimmt in den nächsten Wochen eine

00:14:17: Masterclass zum Thema Ayurveda und Stress geben, weil Stress ist ja so in aller Munde und es ist

00:14:23: ja auch ein völlig inflationär benutztes Wort einerseits, aber es ist ja so tief und wir sind

00:14:30: ja alle einfach gestresst, weil dieses Leben, das wir führen, in diesen Lebensumständen, wir beide

00:14:35: leben in München, eine Großstadt und so weiter, also das ist halt nicht so, wie die Natur uns

00:14:40: eigentlich gemacht hat. Und deswegen kommt es einfach auch dadurch zu Stress, unter anderem.

00:14:45: Und in so einer Masterclass erzähle ich dann eben, was ist die ayurvedische Perspektive und wie kann

00:14:50: ich mich jetzt abseits von diesem klassischen westlichen Entspannungstechniken, Stressmanagement

00:14:56: und so weiter, was kann ich eigentlich noch für mich machen, was individuell zu mir passt, weil

00:15:00: Ayurveda ist ja immer dieses Typgerechte, also es gibt keine One-Fits-All-Lösung, sondern was brauchst du?

00:15:07: Genau, das finde ich ja gerade so spannend. Und du weißt ja, ich arbeite ja jetzt mit einer

00:15:13: sehr speziellen Klientel, mit Frauen, die Multiple Sklerose haben und ich denke, dass das ja auch

00:15:19: nochmal wieder andere Voraussetzungen wahrscheinlich mitbringt, um in so eine Ayurveda-Beratung zu gehen.

00:15:27: Aber ich möchte ja nochmal einen Schritt zurückgehen. Du redest immer von Duschtypen,

00:15:31: ich meine, ich weiß, was das ist und auch, wer ich bin wahrscheinlich, ich hoffe, dass das stimmt.

00:15:38: Was gibt es für Typen? Was ist das überhaupt, so ein Duschtyp? Jemand, der noch nie davon gehört hat,

00:15:44: vielleicht magst du einfach mal ein bisschen mit auf die Reise nehmen und so ein paar Basics uns

00:15:47: verraten, damit die Hörerinnen und Hörer sich das auch vorstellen können.

00:15:52: Total gerne. Genau, also Ayurveda kommt aus Indien und ist eigentlich die älteste Naturheilkunde,

00:15:58: die es gibt und man könnte auch sagen, so die Mutter der Medizin. Und mir stößt es immer wieder

00:16:04: auf, wenn Ayurveda als Alternativmedizin betrachtet wird, aber ich denke mir, das ist 5.000, 6.000 Jahre alt.

00:16:10: Wieso ist das die Alternative? Das ist doch das Originale. Und das Wort alleine ist schon so spannend.

00:16:19: Ayurveda setzt sich aus den beiden Wörtern zusammen. Ayus, das bedeutet Leben und Veda bedeutet Wissen.

00:16:25: Also Ayurveda bedeutet das Wissen vom Leben, aber wie es im Ayurveda so gehandhabt wird,

00:16:31: ist es nicht nur das Wissen vom Leben, sondern das Wissen vom langen, gesunden und glücklichen Leben.

00:16:37: Und das liebe ich so daran, denn wenn ich zum Hausarzt gehe, fragt er mich nie, ob ich glücklich bin.

00:16:43: Der fragt mich nur, was habe ich, was kann ich für Sie tun, was haben Sie für Beschwerden.

00:16:49: Aber im Ayurveda gehört also dieses Glücklichsein ganz, ganz, ganz, ganz, ganz stark dazu zur Gesundheit.

00:16:55: Das ist wunderschön, Bette, oder? Das ist einfach wunderschön.

00:16:58: Das ist super wichtig. Und wie du sagst, es gibt Ausnahmen, Hausärzte, Ausnahmen.

00:17:04: Ich hatte mal so einen älteren Herrn als Hausarzt in Nürnberg, der war noch so richtig alter Schlag.

00:17:09: Der hat auch gefragt, wie geht es Ihnen wirklich. Das hat sich Zeit genommen, war trotzdem ein klassischer Schulmediziner.

00:17:16: Aber gibt es in unserer heutigen Zeit viel zu wenig, auch dieses, was wir jetzt auch vor dem Gespräch hatten,

00:17:22: oder vor diesem öffentlichen Gespräch, einfach mal dieser kurze Austausch, wie läuft es, was machst du, wie fühlst du dich heute?

00:17:28: Ich finde, das ist einfach in jeder Beziehung, wenn man Menschen trifft, so wichtig.

00:17:33: Ich habe gestern, ich habe ein gutes Beispiel dafür, ich war gestern in einer Aufbereitungsfirma für mein Auto,

00:17:41: also Fahrzeugaufbereitung, so nennt man das, einfach, weil ich das mal wieder so richtig sauber haben wollte.

00:17:46: Und da war ein netter Herr, der das betrieben hat, der eben auch mal gefragt hat, und wie geht es Ihnen, was machen Sie sonst so?

00:17:55: Und ich hatte meine Tochter natürlich auch dabei, der dann auch von sich erzählte, unseren Kindern.

00:17:58: Und da ist mir auch aufgefallen, dass es eben auch ein kulturelles Thema ist, weil du das auch sagst,

00:18:05: dass in unserer westlichen Gesellschaft ist es doch fast schon verpönt, so ein bisschen tiefer reinzuschauen.

00:18:14: Das ändert sich gerade so ein bisschen, und wir sind ja auch in Kreisen unterwegs, wo das anders ist.

00:18:19: Aber ich sage mal, wenn man so in der Allgemeinheit ist und in diesem steten, starren Bild,

00:18:26: das ist nicht nur in Deutschland so, das ist auch in anderen Ländern so, ist dafür wenig Raum.

00:18:31: Und genau deswegen glaube ich, dass die Menschen auch diese Techniken oder Lehren wie Ayurveda als Alternative abtun,

00:18:40: weil sie ja in diesem geprägten, schulmedizinischen, korrekten, statischen aufgewachsen sind und das andere gar nicht so wahrnehmen.

00:18:49: Und umso schöner ist es, dass das jetzt nach und nach wieder viel mehr Einzug auch in diese westliche Welt erhält

00:18:55: oder überhaupt Einzug in diese Welt erhält.

00:18:58: Ja, das hast du sehr schön gesagt, Berte, genau.

00:19:01: Und diese beiden Welten dürfen nicht nur nebeneinander sein, sondern auch zueinander finden und eben mehr verschmelzen.

00:19:07: Und dafür gehe ich wirklich los, gerade auf der Ebene von psychischen Erkrankungen.

00:19:13: Genau, also das ist der Begriff schon mal, Ayurveda, den ich einfach sehr, sehr stärkend finde.

00:19:19: Und Ayurveda sagt, dass alles miteinander verbunden ist und dass quasi alles, was wir so sehen können,

00:19:26: wenn wir uns jetzt hier genau da, wo wir sitzen, mal so umschauen, dass alles aus denselben Elementen besteht,

00:19:31: aus denselben Stoffen eigentlich besteht, nur in einer unterschiedlichen Zusammensetzung.

00:19:36: Und so gibt es die fünf Elemente im Ayurveda.

00:19:41: Also die, die wir kennen, sind ja Luft, Feuer, Wasser, Erde.

00:19:46: Und Ayurveda fügt aber noch ein weiteres Element hinzu, das ist Äther, das ist wie der Raum, ohne den ja nichts ginge.

00:19:53: Ja, wäre kein Raum, gäbe es ja nichts.

00:19:56: Und im Ayurveda werden diese Elemente zu sogenannten Bioenergien oder Doshas,

00:20:01: das ist das, worüber wir die ganze Zeit gesprochen haben, zusammengefasst.

00:20:04: Und die ergeben dann seine bestimmte Qualität.

00:20:07: Und Äther und Luft ergeben das Vata-Dosha oder die Windenergie, die Windqualität.

00:20:14: Dann gibt es Feuer mit ein bisschen Wasser, das ergibt gemeinsam das Feuerelement Pitta.

00:20:21: Und dann gibt es Kapha, das ist zur Hälfte Wasser und zur Hälfte Erde.

00:20:26: Und das ergibt das Erdelement.

00:20:27: Manche sagen auch Wasserelement tatsächlich dazu.

00:20:30: Für mich ist es einfach stimmig, dass es die Erde ist.

00:20:32: Das ist ein bisschen wie so eine Matschepampe, erkläre ich immer in meinen Kursen.

00:20:38: Also so ein bisschen wie wenn ein Kind mit so einer feuchten Erde rumspielt.

00:20:42: Also schon Erde, aber auch ein bisschen Feuchtigkeit ist da dabei.

00:20:45: Genau, und diese drei Doshas, diese drei Energien, diese drei Qualitäten,

00:20:52: die prägen alles, was wir sehen können und vor allem auch uns als Mensch.

00:20:56: Die sind für bestimmte Vorgänge zuständig, in unserem Körper zum Beispiel oder in unserem Geist.

00:21:03: Beispielsweise das Vata-Dosha, das Element des Windes, steht für,

00:21:08: wenn man sich so einen Wind anschaut, der ist sehr beweglich.

00:21:12: Also steht das Vata-Dosha in uns für die Bewegung.

00:21:16: Und Bewegung kann sein, ich gestikuliere hier gerade wild rum.

00:21:21: Bewegung ist auch mein Atem.

00:21:22: Mein Atem, durch den die ganze Zeit mein ganzer Körper bewegt.

00:21:26: Mein Herzschlag und so weiter.

00:21:28: Pitta zum Beispiel steht auf unserer körperlichen Ebene.

00:21:32: Pitta ist Eis, also Feuer ist Eis, steht auch für das Verdauungsfeuer,

00:21:38: für unsere Verdauungskraft, wie so einen kleinen Feuerofen, den wir in uns haben,

00:21:43: laut Ayurveda, der diese ganzen Stoffe, die wir zu uns nehmen, transformiert, verarbeitet.

00:21:48: Das ist das Pitta-Dosha in uns.

00:21:50: Und Kapha ist eben diese Erde, oder diese Matschepampe, wie ich immer so liebevoll sage.

00:21:57: Das ist so die Struktur überhaupt.

00:21:59: Also wirklich Materie, Knochen zum Beispiel, Nägel, Haare, dafür ist das zuständig.

00:22:04: Unter anderem, ja, es gibt natürlich noch viel mehr.

00:22:06: Aber wir brauchen alle diese drei Energien, um leben zu können.

00:22:11: Und wir haben alle die drei Energien,

00:22:13: aber wir haben sie in unterschiedlichen Konstellationen.

00:22:15: Und das ist eben so spannend, das herauszufinden,

00:22:18: welcher Typ bin ich?

00:22:19: Bin ich mehr so ein windiger Typ, der total...

00:22:24: Windiger Geselle, das ist schon mal ein guter Auftrag.

00:22:26: Genau, windiger Geselle oder Geselle.

00:22:29: So ein quirliger, kreativer Mensch, ja.

00:22:33: Liebe ich die Kommunikation?

00:22:35: Liebe ich den Austausch mit anderen?

00:22:37: Oder bin ich eher so eine Feuerfrau, ein Feuermensch?

00:22:41: Ja, sehr zielgerichtet wie Feuer.

00:22:44: Auch ein bisschen heißblütig, ja.

00:22:46: Also, da kann auch schon mal wirklich der Vulkan so aus mir rausplatzen.

00:22:53: Aber sehr, sehr herzlich.

00:22:54: Feuer ist ja auch sehr wärmend.

00:22:55: Oder bin ich zum Beispiel so eine Erdfrau, die sehr stabil ist,

00:23:02: die wirklich so der Fels in der Brandung, sagt man.

00:23:04: Das beschreibt das Kafferdusch auch sehr schön, ja.

00:23:06: So der Ruhepol, ja.

00:23:09: Der, die oder der, der wirklich stärkt und eben eher gelassen ist.

00:23:13: Wer bin ich?

00:23:13: Und wenn ich das herausfinde, was da in mir am meisten ausgeprägt ist,

00:23:18: dann verstehe ich, wie mein Körper funktioniert,

00:23:21: was der braucht an Nahrung zum Beispiel, aber auch an Bewegung.

00:23:25: Welche ätherischen Öle gut tun, ja.

00:23:31: Welcher Lebensrhythmus tatsächlich gut tut und, und, und.

00:23:34: Und verstehe auch, wie mein Geist funktioniert

00:23:37: und wie viele Eindrücke brauche ich eigentlich und welche Eindrücke, ja.

00:23:41: Und das ist halt ultra, ultra spannend.

00:23:43: Und so ein Gewinn, Wahnsinn.

00:23:46: Mega, finde ich, also ich finde es auch super spannend.

00:23:49: Und es stellt sich gleich bei mir die Frage, wie bestimmst du das?

00:23:54: Ich habe mal gehört, oder ich habe es mal selber auch online,

00:23:58: in so einem Online-Tool gemacht,

00:24:00: dass man das über das Geburtsdatum auch bestimmen kann,

00:24:03: über die Geburtszeit, aber auch bestimmte Orte.

00:24:08: Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten.

00:24:09: Wie bestimmst du einen Duschertüten?

00:24:12: Also die klassische Möglichkeit ist,

00:24:14: dass man sich tatsächlich persönlich sieht, ja.

00:24:17: Das ist auch immer so das Sicherste,

00:24:19: weil, auch ein Unterschied zu unserer Schulmedizin oft,

00:24:23: also wenn man seinen Duscher bestimmen möchte,

00:24:25: dann wird man vor allen Dingen auch angefasst, ja.

00:24:28: Denn es wird geschaut, was hast du denn für Haare, ja.

00:24:33: Haben die eher eine Windqualität, eine Feuerqualität oder eine Erdqualität?

00:24:36: Wie ist denn deine Haut?

00:24:38: Wie fühlen sich deine Ohren an?

00:24:39: Wie sehen denn deine Augen aus, wenn man dir wirklich tief anschaut?

00:24:42: Deine Zunge wird angeguckt, ja.

00:24:45: Deine Haut insgesamt wird angefasst.

00:24:46: Wie fühlen sich eigentlich deine Muskeln an?

00:24:49: Ist deine Haut eher warm oder kalt?

00:24:51: Wie groß bist du? Was hast du für eine Figur, ne?

00:24:53: Also welche Formen sind da drin?

00:24:55: Die Formen verraten uns ganz viel über die Dusches, ja.

00:24:59: Die Nägel werden zum Beispiel auch geprüft.

00:25:01: Und ganz wichtig, und das war auch damals der Moment,

00:25:03: warum ich mich so in Ayurveda verliebt habe,

00:25:05: die Pulsdiagnose, ja.

00:25:07: Und das ist natürlich was, wofür du jahrelanges Training brauchst,

00:25:10: um wirklich aus einem Puls herauszufühlen,

00:25:13: was für ein Duscher verbirgt sich dahinter.

00:25:15: Also dieses Anfassen ist eigentlich so,

00:25:18: das ist quasi das Tüpfelchen auf dem I.

00:25:21: Wow.

00:25:22: Man kann das auch online machen.

00:25:24: Und auch alles, was ich jetzt aufziehe,

00:25:25: kommt auch eigentlich in eine Beratung,

00:25:30: die in Präsenz stattfindet.

00:25:31: Es gibt immer einen Fragebogen,

00:25:33: wo bestimmte Themen abgefragt werden,

00:25:35: zum Beispiel auch zur Verdauung,

00:25:36: weil das halt ein wichtiges Thema ist.

00:25:38: Und jeder Typ hat eine andere Verdauung tatsächlich auch

00:25:40: zu bestimmten Qualitäten im Gleichgewicht, im Ungleichgewicht.

00:25:44: Also Verhaltensweisen, ja, Gewohnheiten zum Beispiel

00:25:47: verraten uns auch sehr viel.

00:25:48: Vorlieben verraten uns auch sehr viel.

00:25:50: Das wird über einen Fragebogen und über ein persönliches Gespräch

00:25:54: dann genau auch herausgefunden.

00:25:57: Aber was man immer so schön sehen kann tatsächlich,

00:26:00: finde ich, ist so der erste Blick, ja.

00:26:03: Man kann schon sehr gut, wenn man jemanden sieht

00:26:05: und wenn man jemanden beobachtet und hört,

00:26:07: und das entwickelt sich ja dann mit der Zeit,

00:26:10: hört man gewisse Wörter immer wieder

00:26:13: oder man spürt einfach diese Energie auch von jemandem.

00:26:17: Also zum Beispiel so, wie ich dich kenne.

00:26:18: Möchtest du es hören?

00:26:19: Ja, sehr, sehr gerne.

00:26:21: Also was ich dir sofort zum Beispiel geben würde,

00:26:23: und immer in diesem Wissen,

00:26:24: wir haben alle drei Doshas in uns.

00:26:27: Eins ist meistens so das Dominante,

00:26:29: das führende Dosha, das prägt uns am meisten.

00:26:31: Und meistens gibt es ein anderes Dosha,

00:26:33: das da noch nebendran sehr, sehr prägend ist.

00:26:37: Bei den wenigsten Menschen ist eins am allermeisten ausgeprägt,

00:26:40: und die anderen kaum.

00:26:42: Und bei den wenigsten Menschen sind alle drei gleich ausgeprägt.

00:26:45: Meistens sind wir so doppelte Mischtypen.

00:26:47: Was mich bei dir total anspringt,

00:26:50: das ist so, wie ich arbeite,

00:26:51: wie finde ich das heraus, was für ein Dosha für jemand ist.

00:26:54: Was mich anspringt, eins springt mich meistens an,

00:26:56: ist bei dir auf jeden Fall das Pitta.

00:26:59: Das ist auf jeden Fall das Neue.

00:27:00: Und das ist auf jeden Fall,

00:27:02: wenn du es auch hören möchtest, warum.

00:27:04: Das ist so, du liebst einfach den Plan.

00:27:09: Du liebst den Plan.

00:27:11: Du bereitest dich jeden Tag vor auf,

00:27:13: was passiert am Tag, was passiert die Woche.

00:27:18: Ich kann mir sehr gut vorstellen,

00:27:19: dass du Checklisten liebst,

00:27:21: oder dass du es liebst, es dann eben abzuhaken.

00:27:22: Das ist typisch Pitta.

00:27:24: Geil, abhaken ist geil.

00:27:26: Und ich bin nicht umsonst Eventmanagerin gewesen,

00:27:28: 25 Jahre lang.

00:27:31: Genau, das ist so richtig Pitta.

00:27:33: Menschen, die viel Pitta in ihrer Konstitution haben,

00:27:37: sind tatsächlich sehr analytisch,

00:27:39: haben zwar ein sehr großes Herz,

00:27:40: sind aber sehr, sehr analytisch.

00:27:43: Und deswegen lieben sie Pläne.

00:27:44: Genau, auch verkauft, lieben Pläne,

00:27:48: lieben es sehr zielgerichtet zu arbeiten.

00:27:50: Wenn du dir so ein Feuer anschaust,

00:27:52: es ist ja auch sehr,

00:27:53: ich habe jetzt eine Kerze hier angezündet,

00:27:54: es ist sehr punktuell,

00:27:56: also es ist so sehr zielgerichtet,

00:27:58: sehr ehrgeizig auch, ja.

00:28:02: Und genau, haben große Pläne,

00:28:04: ganz große Visionen

00:28:06: und ganz viel eben dieses Ehrgeizes

00:28:09: und sind oft auch im Wettkampf gegen sich selbst.

00:28:12: Also gegen andere auch,

00:28:13: aber auch gegen sich selbst.

00:28:15: Wenn sie zum Beispiel Sport machen,

00:28:16: möchten sie irgendwie ein bisschen besser sein als gestern

00:28:19: oder als letzte Woche

00:28:20: und notieren sich das alles

00:28:22: und vergleichen es dann und gucken,

00:28:24: wie war das da und da.

00:28:25: Haben halt einfach wirklich super Manager-Qualitäten tatsächlich,

00:28:29: also sind wirklich die geborenen Führungskräfte,

00:28:31: können sehr gut auch andere delegieren,

00:28:34: dürfen aber echt darauf aufpassen,

00:28:35: dass sie nicht über ihre eigenen Grenzen gehen,

00:28:37: weil das ist so ein Pitta-Thema.

00:28:39: Pitta ist von der Belastung her so mittel,

00:28:43: also Warta ist eher nicht so belastbar,

00:28:45: wenn man sich so einen Wind vorstellt,

00:28:47: das ist ja sehr subtil.

00:28:49: Der Wind bewegt die Bäume,

00:28:51: kann sie auch erwurzeln und so weiter.

00:28:53: Kaffa, die Erde, ist ja so,

00:28:55: wenn man sich so einen Berg vorstellt,

00:28:57: der ist stabil,

00:28:58: dem kann man nicht so viel anhaben

00:29:00: und Feuer ist so mittendrin.

00:29:03: Es ist nicht so gefährdet,

00:29:07: sage ich jetzt mal,

00:29:08: oder so wenig belastbar wie Warta.

00:29:10: Es ist aber auch nicht so belastbar wie Kaffa.

00:29:13: Aber Pitta denkt, es sei so belastbar.

00:29:16: Pitta will einfach mehr und will noch mehr geben

00:29:19: und pfeift schon aus dem letzten Loch,

00:29:22: wenn es zum Beispiel bei einer Wanderung

00:29:23: auf die Zugspitze geht,

00:29:24: aber wird sich das nicht anmerken lassen.

00:29:27: Ich schaffe das!

00:29:29: Und da darf Pitta aufschauen,

00:29:30: weil das ist tatsächlich dann

00:29:31: so eine Burnout-Gefährdung.

00:29:33: Also die Kräfte einteilen lernen

00:29:36: und auch dieses,

00:29:37: im Vergleich zu diesem scharfen,

00:29:40: heißen Feuer,

00:29:41: milde mit sich entwickeln

00:29:42: und Weichheit entwickeln.

00:29:44: Das sind so ganz, ganz wichtige

00:29:46: Pitta-Lebensaufgaben,

00:29:48: ja, kann man wiederfinden ein bisschen.

00:29:51: Ja, ich glaube,

00:29:52: ich habe ein bisschen Warta auch in mir.

00:29:54: Kaffa möchte ich abstreiten.

00:29:56: Das bin ich nicht.

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